Von Nils Reschke 0
Wetten, dass..?

Stefan Raab drückt Markus Lanz für die Premiere die Daumen

Sylvie van der Vaart und Rafael van der Vaart, Bülent Ceylan, Wotan Wilke Möhring, Rolando Villazon, Hannelore Kraft, Karl Lagerfeld und Ilka Bessin: Das sind die ersten Gäste, die Markus Lanz begrüßen wird. Vorschusslorbeeren verbunden mit den besten Wünschen durfte er sich schon von anderer Stelle aus abholen.


In exakt einer Woche ist es endlich soweit. Am 6. Oktober also kehrt „Wetten, dass..?“ zurück auf die Bildschirme und flimmert live und in Farbe direkt in deutsche Wohnzimmer. Lange Zeit brauchte das ZDF, um einen Nachfolger zu präsentieren. Irgendwann schließlich und nach zahlreichen Körben, die sich der Sender abgeholt hatte, konnte Markus Lanz als Nachfolger von Thomas Gottschalk präsentiert werden.

Seitdem ist viel geschrieben worden. Vor allem darüber, was Lanz angeblich so alles nicht könne. Einer aber ergreift ganz eindeutig Partei für den ZDF-Moderator, der wöchentlich drei Mal seine gleichnamige Talkshow „Markus Lanz“ am späten Abend präsentiert: Stefan Raab!

Ja, richtig gelesen. Ausgerechnet der Mann, der nie um einen schlechten Scherz verlegen ist, verbrüdert sich mit dem gebürtigen Südtiroler. „Markus Lanz ist der Einzige, der überhaupt den Mut bewiesen hat, das zu riskieren“, sagte Raab in einem Interview mit der TV Movie und schlussfolgert: „Alleine deswegen hat er den Erfolg verdient.“ Das sind ehrliche Worte, und Raab fallen sie vielleicht ja auch deswegen so über die Lippen, weil die ZDF-Show nicht in direkter Konkurrenz mit seinem eigenen Format „Schlag den Raab“ geht. Die zweite Ausgabe von „Wetten, dass..?“ wird am 3. November ausgestrahlt. Raabs Duell mit einem Kandidaten um drei Millionen Euro kommt erst am 17. November.

Aber warum eigentlich hat Stefan Raab selbst nicht „Wetten, dass..?“ als Show-erprobter Moderator übernommen? „Ich bin doch kein Altlasten-Versorger!“, grinst der Kölner. „Ich mache nur das, was ich mir selbst ausgedacht habe.“ Und das – muss man ja zugeben – macht er gut. „Das ist wie im Leben – das funktioniert auch nicht am Reißbrett“, so Raab zu seinen ständig neuen Ideen für Formate, die es so im deutschen Fernsehen noch nicht gegeben hat.


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