Von Mark Read 0

Stefan Raab: Abräumer beim deutschen Fernsehpreis


Stefan Raab wurde bei der Verleihung des deutschen Fernsehpreises gleich zweifach ausgezeichnet. Gleich zu Beginn der Veranstaltung durfte sich der Moderator für seine Sendung „Unser Star für Oslo“ den Preis abholen. Schon kurz darauf wurde er noch einmal geehrt, dieses Mal für seine besonderen Leistungen in der Unterhaltung.

Übergeben wurde ihm der Preis für seine besonderen Leitungen in der Unterhaltung von seiner Entdeckung, der Siegerin des Eurovision Song Contest in Oslo, Lena Meyer-Landrut. Vielleicht ein wenig übertrieben theatralisch machte die junge Sängerin dabei vor ihrem Mentor sogar einen Kniefall. Stefan Raab nahm die Preise wie immer mit der von ihm gewohnten scherzhaften Art entgegen: „Zu viel Erfolg macht unsympathisch! Das sieht man am FC Bayern. Wir arbeiten jetzt an einem riesen Flop. Das wird der Hammer - Felix Magath hat schon unterschrieben.“

Laudator Wladimir Klitschko konnte seinen Preis den Gewinnern nicht übergeben. Der Preis für die beste Sportsendung wurde an Günther Jauch und Jürgen Klopp vergeben, die Preisträger jedoch glänzten bei der Veranstaltung mit Abwesenheit. Sie waren nicht die einzigen, die in diesem jahr vorgezogen hatten, der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises fern zu bleiben, denn schon im Vorfelde der Veranstaltung hatte es Querelen gegeben. Doch auch in Abwesenheit vieler namhafter Größen der deutschen Fernsehlandschaft wurden die Preise in 18 Kategorien verliehen.

Heftige Diskussionen gab es auch um die Preisträger des diesjährigen Ehrenpreises, den viele Filmschaffende als unberechtigt verliehen empfanden. Diesen vergaben die Juroren an die deutsche Fußball Nationalmannschaft mit der Begründung, die WM sei das Fernsehereignis des Jahres 2010 gewesen.


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