Von Kati Pierson 0
Exklusiv-Interview

Stefan Mross: "Ich brauch dieses 'Leck mich am Arsch'-Gefühl"

Stefan Mross steht seit drei Wochen "Immer wieder sonntags" auf der Bühne. Kurz vor der ersten Sendung hatten wir den Moderator, Sänger und Schauspieler im Interview. In den nächsten Tagen präsentieren wir deshalb ein "Stefan Mross"-Special. Los geht's heute mit "Immer wieder sonntags", Kritik und Konkurrenz.

Vor der ersten Sendung hat uns der Moderator im Interview verraten, was die Zuschauer in dieser Saison erwartet. Sicher war er sich bei der Prognose "Schönes Wetter!". Schon lachten wir zu dritt. Erinnerten wir uns doch an die verregneten Sendungen von 2012, wo der Moderator selbst mit dem Besen in der Hand stand und das Wasser von der Bühne fegte.

Stefan Mross hofft auf eine schöne Saison

Aber noch etwas werden die Zuschauer erleben: ""Einen hoffentlich gut gelaunten Moderator!" witzelt Stefan Mross. Sonst steht der Fahrplan in dieser Saison fest: "Wir möchten auch nichts großartig verändern. Die Bausteine der Sendung sind einfach da, die müssen wir nicht rumwürfen. Sie sind einfach erfolgreich. Aber wir werden einiges ausprobieren und testen. Was nicht ankommt, dass schmeißen wir sofort wieder über Bord. Das bekommt Tante Elli am Bildschirm nicht so mit. Meine Mama vielleicht."

Stefan Mross freut sich über den Erfolg von "Immer wieder sonntags"

"Das Grundgerüst steht von "Immer wieder sonntags". Das ist das Schöne. Man sieht es an den Zuschauerzahlen. Überall wird gejammert: Es fehlen die Zuschauer. Es werden überall Sendeminuten gekürzt. Wir bekommen als einzige Sendung Zeit hinzu. Darauf bin ich sehr, sehr stolz" freut sich der Bayer.

Am Anfang und auch immer wieder zwischendurch musste der Chiemgauer viel Kritik einstecken. Was sagt er heute dazu? "Das ist für mich ganz, ganz wichtig! Wenn die von Anfang an gesagt hätten: 'Also beim Mross ist alles geil und das wird hammer. Du bist der Beste.' Das hätte mich gar nicht interessiert. Ich brauch schon einen gewissen Druck um dieses "Leck mich am Arsch"-Gefühl aufzubauen. Das macht mich stark" verrät uns Mross.

Stefan Mross: "Ich habe die Sendung gehasst"

Aber welche Prognose hatte der Entertainer selbst für sich? "Gar keine!" kommt es wie aus der Pistole geschossen. Dann ergänzt Mross: "Zum Anfang habe ich die Sendung eher gehasst. Das war eine billige Kopie vom Fernsehgarten. Ich hatte keinen Bock drauf. Dann wurde sie aber völlig hingeschnitzt, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Der SWR hat mitgemacht und wie man sieht, ist das Konzept aufgegangen."

Stefan Mross: "Wenn Kiwi und ich uns sehen, dann haben wir den größten Spaß"

Heute könnte der Fernsehgarten ihn kopieren, denn "Immer wieder Sonntags" liegt bei den Quoten klar in Führung. "Ich finde das immer scheiße, wenn man sagt, dass sei eine Konkurrenz. Jeder bringt seine Leistung. Natürlich ist es unser täglich Brot jeden Montag in der Früh im Videotext nach den Quoten zu schauen. Aber im Endeffekt kämpfen die in Mainz und wir hier in Rust um den Sendeplatz" kommentiert Stefan Mross, den von den Meiden heraufbeschworenen Konkurrenzkampf der beiden Sendungen.

Privat verstehen sich die Moderatoren laut Mross super: "Wenn Kiwi und ich uns sehen, dann haben wir den größten Spaß. Wir reden gar nicht über den "ZDF-Fernsehgarten" und "Immer wieder sonntags", sondern über Dinge, die wir privat gemacht haben. Wir hängen jetzt nicht privat zusammen, aber wir reden ganz normal wie Du und ich."


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