Von Manuela Hans 0
Kritik für den Nachfolger des „Musikantenstadls“

Stefan Mross äußert sich über die neue „Stadlshow“

Stefan Mross ätzt gegend die "Stadlshow"

Stefan Mross ätzt gegend die "Stadlshow"

(© HOFER / imago)

Vergangenen Samstag lief zum ersten Mal das neue Konzept der Kult-Schlagersendung „Musikantenstadl“ im TV. Als „Stadlshow“ änderte sich nicht nur der Name des „Musikantenstadls“, auch die Moderatoren und das Bühnenbild waren neu. Einer, der jetzt seine Meinung zu der neuen Unterhaltungsshow äußert, ist Stefan Mross, selbst Moderator einer Schlagersendung.

Mit dem neuen Konzept sowie den neuen Moderatoren wollten die Macher der „Stadlshow“ den aktuellen Zeitgeist treffen und ein jüngeres Publikum für sich gewinnen. Wie die Quoten der Sendung zeigen, gelang dies jedoch noch nicht. Anstatt neue Zuschauer zu gewinnen, verlor die Sendung mit dem Abgang von Andy Borg (54) nur zusätzlich welche.

Auch Volksmusikant Stefan Mross (39) äußerte sich gegenüber der „Bild“-Zeitung zu der „Stadlshow“. Für ihn sei es ein „herzloses Konzept“ gewesen und er ist „traurig und enttäuscht, dass man mit Gewalt eine der letzten Kult-Unterhaltungssendungen an die Wand spielt.“ Weiter ist der „Immer wieder sonntags“-Moderator auch über das Bühnenbild und den schlechten Ton in der Sendung verärgert. Seiner Meinung nach habe die „Stadlshow“ mit diesem Konzept keine Zukunft.

Mit dem „Musikantenstadl“ hat die Show tatsächlich wenig gemeinsam. Die Bühne wurde mit einer Lounge-Landschaft ausgestattet, die Moderatoren trugen moderne Outfits, welche nichts mit der Volksmusik zu tun hatten und zum Schunkeln hatten die Zuschauer wenig Zeit. Bei den Auftritten der Musiker gab es technische Probleme und die Interviews mit ihnen waren meistens ziemlich kurz gehalten. Nur die altbekannten Gesichter wie Jürgen Drews (70) und Florian Silbereisen (34) sorgten für Stimmung und Applaus.

Mit „Servus, Baba und auf Wiedersehen“ verabschiedeten sich das Moderatoren-Duo Francine Jordi (38) und Alexander Mazza (42) vom Publikum und bedankten sich für den „gelungenen Abend“. Die nächste „Stadlshow“ wird zu Silvester aus dem österreichischen Linz ausgestrahlt. Ob sich die Einschaltquoten dann ändern, bleibt jedoch fraglich.

 
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