Von Mark Read 0
Kießling hakt Nationalelf ab

Stefan Kießling: Das Thema Nationalelf ist für ihn "gegessen"

Bayer Leverkusens Angreifer Stefan Kießling trifft in dieser Saison fast wie am Fließband. Trotzdem hat ihn Bundestrainer Joachim Löw auch diesmal wieder nicht für die Nationalmannschaft nominiert. Nun wird es Kießling offensichtlich zu bunt.


Bestimmt hat Stefan Kießling die Bekanntgabe des deutschen Kaders für das WM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan aufmerksam verfolgt. Bestimmt war er enttäuscht, als sein Name wieder nicht dabei war. Obwohl der Stürmer von Bayer Leverkusen in dieser Saison großartig auftrumpft und in der Liga schon 16 mal getroffen hat, wurde er von Bundestrainer Joachim Löw erneut nicht berücksichtigt.

Gegenüber der "Bild" gibt Kießling jetzt die Hoffnung auf: "Durch die Aussagen, die er getätigt hat, und auch wie er das Ganze rübergebracht hat, mache ich mir da keine großen Hoffnungen. Für mich ist es in Ordnung, dass das Thema gegessen ist", so der 29-Jährige. Dennoch will er nicht aus der Nationalmannschaft zurücktreten: "Um Gottes Willen. Im Fußball kann alles immer ganz schnell gehen. Aber ich sehe keine großen Chancen mehr bei ihm. Deshalb ist das für mich okay."

Gegen Kasachstan hat Löw mit Bayern-Torjäger Mario Gomez (der übrigens neun Saisontore weniger hat als Kießling) nur einen "richtigen" Angreifer nominiert. Ansonsten ist es denkbar, dass die Dortmunder Marco Reus und Mario Götze ganz vorne spielen.

Anstoß der Partie gegen Kasachstan ist am Freitag um 19:00 Uhr. Das ZDF überträgt live.


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