Von Nils Reschke 0
Angst und Schrecken

Stalker soll Sheryl Crow gedroht haben, sie erschießen zu wollen

Seit April schon fühlt sich US-Sängerin Sheryl Crow ganz und gar nicht mehr wohl in ihrer Haut. Nach üblen Verleumdungen auf Facebook ging ein Stalker sogar noch einen Schritt weiter und drohte der 50-Jährigen auf übelste Art und Weise.


Sarkastisch könnte man es so formulieren: Wer als Prominenter etwas auf sich hält, der leistet sich mindestens ein Mal im Leben auch einen eigenen Stalker. Doch so lustig ist diese Thematik natürlich ganz und gar nicht – im Gegenteil. Wenn psychisch kranke Menschen ihren Stars und Lieblingen aus Fernsehen, Film und Musik immer wieder auflauern, dann zerrt das bei den Betroffenen nicht nur an den Nerven.  Wie jetzt bekannt wurde, ist auch Sängerin Sheryl Crow Opfer eines solchen Stalkers geworden. Der hatte weitaus drastischere Methoden angewandt.

Denn beim 45-jährigen Gordon Sparks handelt es sich offenbar nicht um einen verwirrten Fan, der seinem Liebling offenbar nur ganz nahe sein will. Nein, Sparks soll der Singer-Songwriterin sogar damit gedroht haben, sie zu erschießen. Wie die Huffington Post berichtet, soll Sheryl Crow mit der Forderung einer einstweiligen Verfügung nun zumindest einen Teilerfolg erreicht haben. Der Mann dürfe sich nicht mehr bis auf 100 Yards der Sängerin nähern, schreibt das Blatt. Untersagt sei dem 45-Jährigen ebenso, jeglichen Kontakt mit Crow selbst, ihrer Familie oder einem ihrer insgesamt 16 Angestellten aufzunehmen.

Bereits seit April muss Sheryl Crow sich gegen den Terror erwehren, der zunächst mittels des Sozialen Netzwerkes Facebook begann. Dort wurde auf einmal geposted, sie habe dem Stalker Geld gestohlen, sei dabei sogar in sein Haus eingebrochen. Haltlose Anschuldigen natürlich, aber der Sängerin wurde die Sache natürlich suspekt. Dem Gericht lag außerdem eine eidesstattliche Erklärung einer Angestellten der Gewerkschaft SAG-AFTRA vor. Dort solle der Mann aufgetaucht sein und habe die Drohung formuliert, Sheryl Crow erschießen zu wollen. Am 14. August wird sich der Angeklagte auf einer Verhandlung das erste Mal zu den Anschuldigen vor einem Gericht in Santa Monica äußern können.


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