Von Nils Reschke 0
Viertelfinale im DFB-Pokal

Sorgen die Kickers Offenbach für die nächste Überraschung?

Der Pokal schreibt bekanntlich seine eigenen Gesetze. Ob dies auch für das Viertelfinale gilt, davon können sich alle Fußballfans am Dienstag und Mittwoch selbst ein Bild machen.


Heute und morgen geht der DFB-Pokal in seine nächste Runde. Vier Partien stehen auf dem Programm, das Highlight kommt zu guter letzt: Der FC Bayern München empfängt in der Allianz-Arena am Mittwoch ab 20.30 Uhr Titelverteidiger Borussia Dortmund. Klar, dass diese Partie die anderen drei Begegnungen in den Schatten stellt. Aber das heißt ja nicht, dass dort keinerlei Spannung geboten ist. Ganz im Gegenteil: Jetzt, da das Olympiastadion und damit das Pokalfinale in Berlin ganz nah ist, werden sich alle Vereine zerreißen, um ins Halbfinale zu kommen. Auch und vor allem die Underdogs.

Als letzter Drittligist sind die Kickers aus Offenbach noch im Rennen. Die Hessen haben bislang alle drei Heimspiele im Pokal mit jeweils 2:0 gewonnen. Auch gegen die Bundesligisten Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf. Heute Abend ab 20.30 Uhr wollen die Kickers nun für die nächste Sensation sorgen, wenn der VfL Wolfsburg zu Gast ist. Am einstigen Bieberer Berg, wo jetzt das Sparda-Bank-Hessen-Stadion steht, wurde nicht erst in dieser Saison so manch unglaubliche Pokalgeschichte geschrieben. Die Wölfe müssen sich also auf einen schweren Gang vor enthusiastischen Kickers-Fans gefasst machen.

Bereits um 19 Uhr will heute der SC Freiburg beim 1. FSV Mainz 05 Vereinsgeschichte schreiben. Noch nie standen die Breisgauer nämlich in einem Halbfinale im DFB-Pokal. Das war selbst Spielführer Julian Schuster nicht bewusst, der im Vorfeld der Partie meinte: „Ich weiß nicht, wann der SC das letzte Mal im Halbfinale stand.“ In der Liga haben sich beide Teams erst kürzlich getroffen. Das Match endete ohne Tore. Wieder einmal Heimrecht gegen einen Zweitligisten genießt der VfB Stuttgart. Am Mittwoch treffen die Schwaben auf den VfL Bochum, nachdem sie bereits St. Pauli und den 1. FC Köln ausgeschaltet haben. „Wir wollen kein Schlachtopfer sein“, stellt Bochums Coach Kasrten Neitzel klar, dass sich der VfL nicht kampflos ergeben will. Freuen wir uns also auf drei packende Begegnungen – und dann natürlich auf das Topduell zwischen den Bayern und den BVB.


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