Von Nils Reschke 0
DFB-Pokal

Sophia Thomalla beschert nur Bayern und Schalke Glück

Glück bei der Auslosung der zweiten Runde im DFB-Pokal hatten vor allem die Bundesligisten, die weitgehend Heimspiele gegen einen Zweitligisten zugelost bekamen. Vieles deutet darauf hin, als wenn die großen Überraschungen in Runde zwei dieses Mal ausbleiben.


Dieses Mal sollte eine attraktive Schauspielerin als Glücksfee fungieren. Aber Sophia Thomalla bewies bei der Auslosung der zweiten Runde im DFB-Pokal kein glückliches Händchen. Okay, das Derby zwischen Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach kann sich sehen lassen. Und auch das Duell zwischen Arminia Bielefeld und Bayer Leverkusen hat so seine Reize. Doch vor allem die unterklassigen Vereine, die in der ersten Runde noch so für Furore gesorgt hatten, hätten sich gewiss attraktivere Aufgaben im Pokal gewünscht. Diesen Gefallen tat ihnen Frau Thomalla allerdings nicht.

Lange Gesichter gab es vor allem beim 1. FC Kaiserslautern und dem SV Sandhausen. Die „Roten Teufel“ müssen beim FC Bayern München ran, Sandhausen reist zum FC Schalke 04. Wenigstens der VfR Aalen durfte jubeln, bekam er doch Titelverteidiger Borussia Dortmund zugelost, während Wormatia Worms nun auch gegen den 1. FC Köln für eine Überraschung sorgen will. Pech hatte ebenfalls der FC St. Pauli, der auswärts beim VfB Stuttgart antreten muss. Derweil träumen sie in Münster nach der Sensation gegen Werder Bremen vom nächsten Coup. Die Preußen treffen in der zweiten Runde im DFB-Pokal auf den FC Ausgburg, der gewarnt sein sollte. Der Berliner AK, der in Runde eins Hoffenheim mit sage und schreibe 4:0 abgefertigt hatte, spielt in Runde zwei gegen die Münchner Löwen. Für den TSV Havelse hielt Glücksfee Simone Thomalla stattdessen den VfL Bochum bereit. Und der Karlsruher SC will im Wildparkstadion nun Zweitligist MSV Duisburg ausschalten, der sich gerade eben erst von Trainer Oliver Reck getrennt hat.

Auch Bundesligist Hannover 96 hatte Glück, bekam ein Heimspiel gegen Dynamo Dresden zugelost, was 96-Fan Oliver Pocher wenig schmeichelhaft für den Dynamo-Anhang kommentierte: „Hoffentlich benehmen sich die Dresdner.“Auch Wolfsburg und Mainz haben Heimrecht gegen die Zweitligisten FSV Frankfurt und Erzgebirge Aue. Wenigstens darf Eintracht Braunschweig zu Hause ran und will sich gegen den SC Freiburg beweisen. Diese Partie taugt noch am ehesten zu einer Überraschung. Union Berlin ist zudem Gast bei Kickers Offenbach.


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