Von Mark Read 0

Sonja Zietlow: Drama um ihr Hundeheim


Sonja Zietlow, Moderatorin von Shows wie „Die 10...“ oder auch „Das Dschungelcamp“, ist eher dafür bekannt, andere durch Ekelprüfungen zu schicken. Ob nun im Dschunglecamp der ein oder andere, meist selbst ernannt Promi, sich durch Gruben voll wimmelndem Getier robben muss, oder das ein oder andere Ekelessen verspeisen darf, Sonja Zietlow kann alles aus sicherer Entfernung beobachten.

Anders jetzt bei ihr daheim. Im Jahr 2009 hatte die Moderatorin ein Haus in der Eifel gekauft, in dem sie den von ihr aufgenommenen, verwahrlosten Straßenhunden ein heim bieten wollte. Da ihre eigene Zeit sehr begrenzt ist, stellte sie eigens eine Tierschützerin ein, die sich um die Vierbeiner kümmern sollte.

Vielleicht hätte Sonja Zietlow jedoch einmal mehr in dem Haus nach dem Rechten sehen sollen, denn wie sich nun herausstellte, hatte die Tierschützerin augenscheinlich eine andere Auffassung von Tierschutz, als andere. Immer mehr Tiere hatte sie in dem Haus aufgenommen, bis die Zahl auf stattliche 75 Tiere angewachsen war, die allerdings in dem Haus sich selbst überlassen wurden. „Da muss fast schon die Giftmüllentsorgung kommen. Es sind solche Ammoniakdämpfe drin“, so Sonja Zietlow.

Inzwischen hat die Moderatorin die von ihr eingestellte Tierschützerin angezeigt, macht sich allerdings auch selbst Vorwürfe. Sie hatte auf den guten Ruf der Frau, die über die Grenzen Deutschlands hin bekannt ist, vertraut. „Ich bin ein Volldepp, weil ich einfach zu gutgläubig bin. Weil ich von mir ausgehe, denn wenn man sich um Tiere kümmert, muss man das auch anständig machen.“

Vielleicht nimmt Sonja Zietlow die Betreuung ihrer Hunde ja nun wieder selbst in die Hand, in dem Haus in der Eifel jedoch wohl nicht. Dies dürfte allerhöchstens noch für eine neue Dschungelprüfung taugen.


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