Von Mark Read 0

Slash: Drogen machen keinen Spaß mehr


Der legendäre „Guns’n Roses“-Gitarrist Slash hat die Nase voll von den Drogen. Mit zunehmenden Alter mache es ihm „einfach keinen Spaß“ mehr.

Slash, der mit bürgerlichen Namen Saul Hudson heißt, erklärte in der „Sun“, dass er seine Feiergewohnheiten in den letzten Jahren immer mehr einschränken musste, da ihm die exzessiven Räusche eher Last als Freude waren.

„Mit dem Trinken habe ich allmählich aufgehört. Es macht einfach nicht mehr so viel Spaß. Mit Drogen und Alkohol versucht man ohnehin nur einer Erinnerung an richtig gute Zeiten zum Leben zu erwecken, was aber nicht funktioniert. Meine Toleranz ist so hoch, dass ich so viel trinken müsste oder so viele Drogen nehmen müsste, bis es sich richtig lohnen würde. Und dann wäre es eine Last.“

Seitdem Lungenkrebstod seiner Mutter Ola im vergangenen August, hat der 44-jährige Rocker sogar das Rauchen aufgeben. Verqualmte er zuvor noch etwa 60 Zigaretten am Tag, hat der Leidensweg seiner Mutter einen Sinneswandel bewirkt – wenn es auch bis zu ihrem Tod gedauert hat. „Ich habe die ganze Zeit über geraucht. Ich saß bei ihr im Krankenhaus und bin herausgegangen, zum zu rauchen. Ihre Krankheit kam so plötzlich und sie quälte sich sieben Monate. Ich war immer bei ihr. Alle fünf Minuten brauchte ich eine Zigarette. Es war einfach zur Gewohnheit geworden. Danach bin ich mit einer Lungenentzündung schwerkrank geworden. Ich durfte zwei Wochen lang nicht rauchen, deshalb hatte ich einen Anstoß. Ich finde es trotzdem noch schwierig.“

Für Slash kommt diese Einsicht hoffentlich gerade noch rechtzeitig, denn mit dem momentbezogenen Lebenswandel als Rockstar schwinden die späteren Lebensjahre unbemerkt schnell dahin. Es bleibt also zu hoffen, dass es nicht nur die Langeweile, sondern auch der feste Wille des Gitarristen ist, der ihn von den Drogen fernhält.


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