Von Mark Read 3
Umstrittenes Urteil

Skandal-Kampf in Halle: Firat Arslan schimpft über ARD und Ringrichter

Am gestrigen Abend verteidigte Marco Huck zum zehnten Mal seinen WBO-Weltmeistertitel im Cruisergewicht. Doch sein Sieg über den 42-jährigen Firat Arslan sorgt für jede Menge Wirbel, denn das Urteil ist nicht unumstritten. Team Arslan war nach dem Kampf kaum zu bremsen.


Es war ein intensiver Kampf im ausverkauften Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen. Titelverteidiger Marco Huck (27) musste gegen seinen 15 Jahre älteren Kontrahenten Firat Arslan über die vollen 12 Runden gehen, ehe sein Sieg feststand. Doch das Ringrichter-Urteil sorgte für einen Eklat: Während die beiden britischen Richter je 115:113 für Huck werteten, sah der italienische Offizielle gar ein klares 117:111 für den Berliner.

Das brachte Arslan und sein Team in Rage. Denn selbst Experten wie Henry Maske und Artur Abraham waren sich anschließend einig, dass der Kampf viel enger war als das Urteil aussagt. Arslan war der viel aktivere Boxer, beschäftigte seinen favorisierten Gegner fast die gesamte Dauer hindurch, schlug zu wie eine Maschine. Huck landete viel weniger Treffer, allerdings waren diese die klareren.

Anschließend machte das Wort "Betrug" die Runde. In ARD-Interviews nach dem Kampf warfen sowohl Arslan als auch sein Trainer dem Sender und auch den Gegnern ein abgekartetes Spiel vor. "Das ist der größte Betrug der Box-Geschichte", war sich Arslans Coach gar sicher.

Das wollte ARD-Moderator Waldermar Hartmann so nicht auf sich sitzen lassen. "Die ARD ist nur der übertragende Sender. Mit dem Ausgang des Kampfes hat die ARD überhaupt nichts zu tun", so der TV-Mann, der gestern zum letzten Mal für den Sender einen Kampf moderierte.

Jedenfalls steht das Urteil fest: Huck verteidigt zum zehnten Mal seien WBO-Titel im Cruisergewicht. Ob Arslan mit seinen 42 Jahren noch einmal die Chance auf eine Revanche bekommt, steht hingegen in den Sternen.


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Twixx 06. Nov. - 11:58 Uhr

Bei der Veranstaltung und dem Urteil wird es mir richtig schlecht !
Seit Jahren geht das Spiel so mit den Kämpfer vom Sauerland Boxstall .
Gesellschaftliche Boxkultur geht verlohren . In Berlin wird ein Jugendlicher Tot getreten und hier werden aktive Jugendboxer und Boxfreunde so was von verarscht das es flissenden Übergänge in der Gesellsachaft statt finden.
Als erstes sollen die mal mit ihren Geburtsnamen Kämpfen und kein pseudonym Namen was besser klingt verwenden .
Die Kommentatoren und der Herr Maske tretten auf wie Versicherungs Markler die an der Türe klopfen und die was anbieten wollen was nicht der Realität entspricht .
Schon seltsam das nach jedem Kampf das Sauerland im Ring ohne Boxhandschuhe stehen und Ihren Kämpfern zuzwinkern das wir gewonnen haben .
In den Bildaufnahmen sieht man gerne die Zeitlupen von Herr Huck gerne 1000 mal und der gegner trifft im Keller das ja auch keiner was mitbekommt .
Wo sind die Ringrichter Ausgebildet worden ? Bekant ist das Herr Huck mit den Ellbogen Schlägt , unterhalb des Boxgürterl trifft oder am hinter Kopf wie gegen den Argentinier . Kein Punktabzug , er darf sich ja alles erlauben . Wir arrangiert alles hinter den Kulissen .
Da ist ein Boxer seit Jahren Weltmeister der kein Talent besitzt und wie bitte soller er Vorbild Funktion für Jugendliche im Boxsport sein ........
Das ganze ist voller Wiedersprüche und Menschlicher alltag auf diesen Planeten .
Wie lange wird das noch gut gehen ???????
Kriege im Leben werden durch Ungerechtigkeit ausgelöst !
ARD kündigt die Verträge und zeigt uns Tiersendungen .

Name 04. Nov. - 13:25 Uhr

Die ARD sind die größten Betrüger. Wer wirklich Ahnung von Boxen hat weiß wer der Sieger dieses Kampfes war. Team Sauerland und die ARD sollten sich schämen sowas als gutes Boxen verkaufen zu wollen. Das hat nichts mehr mit Sport zu tun. Das ist traurig und ein großer Skandal!!!!!!

Mario Mulik 04. Nov. - 10:43 Uhr

Vollkommen ! War ein sehr guter Kampf und ein unterhaltsamer Fernsehabend !

05. Dez. - 21:48 Uhr

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