Von Ronny Krause 0

Silvio Berlusconi: Sex- Prozess: muss George Clooney als Zeuge aussagen?


Im Prozess um den Sex- Premier Silvio Berlusconi, der wegen der „Ruby“-Affäre skandalträchtig in die Schlagzeilen geriet, wurde von dessen Verteidigern auch der Hollywood- Schauspieler George Clooney als Zeuge zum Prozess geladen. Diese Nachricht wurde der Nachrichtenagentur AFP von einem mit dem Dossier vertrauten Rechtsanwalt des italienischen Regierungschefs Berlusconis zugespielt.

Nach Aussage der AFP wurden auch der italienische Außenminister Franco Frattini, die Gleichstellungsministerin Mara Carafagna und die Bildungsministerin Maria Stella Gelmini als Zeugen geladen. Die Liste der Zeugen umfasse insgesamt stolze 78 bekannte Namen. Eine der berühmten Zeugen sei auch die Ex-Freundin George Clooneys, die schöne Italienerin Elisabetta Canalis.

Der Hollywood- Schönling George Clooney besitzt ein Haus in Norditalien, am Comer See. Die Villa liegt nicht weit von der Berlusconi- Villa in Arcore. Die Hauptzeugin Ruby soll zufolge des Anwalts gesagt haben, dass George Clooney mit seiner Freundin Elisabetta bei einer der Partys in Berlusconi- Villa anwesend waren.

Der Berlusconi- Prozess um die Affäre „Ruby“ soll am 6. April 2011 in Mailand beginnen. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi muss sich dabei wegen Amtsmissbrauchs und Förderung der Prostitution mit einer Minderjährigen vor Gericht verantworten. Der Regierungschef unterhielt zumindest der Staatsanwaltschaft zufolge zwischen dem Februar und dem Mai 2010 von ihm bezahlte „sexuelle Beziehungen“ zu der erst im November 1992 geborenen Marokkanerin Karima el Mahroug, auch Ruby genannt. Ruby war derzeit noch minderjährig. Berlusconi soll zudem sein Amt missbraucht haben, um im Mai 2010 die Freilassung von Karima el Mahroug zu erwirken. Ruby war seinerzeit wegen des Verdachts auf Diebstahl von der Polizei festgehalten worden.

Silvio Berlusconi und Karima el Mahroug bestreiten bisher jedoch, Sex miteinander gehabt zu haben. Der 74-jährige Premier sagte, er habe sich nur deshalb für Rubys Freilassung stark gemacht, weil er der Meinung gewesen sei, Ruby sei die Nichte des damaligen ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak.


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