Von Andrea Hornsteiner 0
Flucht nach Europa?

Sieben Olympiasportler aus Kamerun vermisst!

Sieben Olympioniken, die anlässlich der Spiele nach London gereist waren, sind spurlos verschwunden. Fünf Boxer, eine Torhüterin und ein Schwimmer haben vermutlich ihren Olympia-Aufenthalt genutzt, um sich nach Europa abzusetzen.


Aus dem Gerücht wurde Gewissheit! Insgesamt sieben Athleten aus Kamerun verschwanden aus dem Olympischen Dorf in London!

Am 31.Juli tauchte die erste Olympiasportlerin Drusille Ngako unter. Als die Kamerunische Fußballnationalmannschaft der Frauen zum Testspiel nach Coventry reiste, verschwand die 25-Jährige spurlos.

Kurze Zeit später meldeten sich weitere Athleten nicht beim kamerunischen olympischen Komitee.

Jetzt steht endgültig fest, dass auch der Schwimmer Paul Ekane Edingue und die Boxer Thomas Essomba, Christian Donfack Adjoufack, Abdon Mewoli, Blaise Yepmou Mendouo und Serge Ambomo untergetaucht sind.

Man vermutet, dass die Gruppe sich versteckt hält, um in Europa Asyl beantragen zu können.

Kurioserweise wollten die IOC-Verantwortlichen von all dem anfangs nichts mitbekommen haben. Der Pressesprecher Mark Adams wirkte auf Anfrage einer Nachrichtenagentur überrascht: "Wir wissen nichts darüber."

Nachdem aber am vergangenen Sonntag fünf Boxer auf einmal als vermisst galten, gab es endlich auch ein offizielles Statement des zuständigen Delegationsleiters David Ojong: "Was als Gerücht begann, ist jetzt Gewissheit geworden. Sieben Athleten aus Kamerun, die bei den Olympischen Spielen 2012 teilgenommen haben, sind aus dem Olympischen Dorf verschwunden."

Die Sportler sollen nur ihre persönlichsten Dinge aus den Zimmern im Olympischen Dorf mitgenommen haben. Aus offizieller Seite heißt es schlicht, dass die Sportler aus "wirtschaftlichen Gründen“ in Europa bleiben wollen.


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