Von Nils Reschke 0
Zwei Mal fast tot

Sharon Stones und der Nahtod: Sie sah das „helle Licht“

Ihre Karriere begann in den 1980ern. Doch das erste Ausrufezeichen in Hollywood gelang Sharon Stone erst 1990 mit dem Film „Die totale Erinnerung – Total Recall“ mit Arnold Schwarzenegger. Kurz danach wäre fast alles vorbei gewesen.


Zwei Jahre nach dem ersten Erfolg mit "Total Recall" verhalf Sharon Stone der Erotikthriller „Basic Instinct“ von Paul Verhoeven zum endgültigen Durchbruch. Dabei wäre es zu diesem Film und ihrer Besetzung für die Hauptrolle um ein Haar gar nicht erst gekommen. Die Dreharbeiten zu „Total Recall“ waren gerade eben erst abgeschlossen, als sich Tragisches ereignete.

„Ich fuhr den Sunset Boulevard entlang als plötzlich ein Falschfahrer direkt auf mich zuraste“, erzählte die heute 54-Jährige dem britischen Onlinemagazin Express. „Mein Auto überschlug sich und ich weiß nicht, wie ich da rausgekommen bin.“ Sie habe sich bei dem Crash den Kiefer ausgerenkt, das Knie verdreht, eine Rippe gebrochen und den Rücken verstaucht. Dieser Unfall hätte weitaus schlimmer enden können für Sharon Stone, deren Karriere anschließend erst so richtig durchstartete.

2001 sprang Sharon Stone dann – so drastisch sich das anhören mag – dem Tod ein zweites Mal von der Schippe. Sie erlitt eine Hirnblutung. Das sei so gewesen, als habe man ihr in den Kopf geschossen, berichtete die attraktive Schauspielerin dem Daily Express. Während dieser Zeit, in der ihr Leben offenbar am seidenen Faden hing, erlebte sie auch eine Nahtoderfahrung. „Ich sah das weiße Licht, von dem einige Leute behaupten, es gesehen zu haben“, erzählt Stone, so dass es ihren Zuhörern eiskalt den Rücken herunterläuft. „Ich habe Menschen gesehen, die bereits gestorben waren, so nahe und real, als würden sie noch leben.“ Sie hätte einfach nur diese eine dünne Linie überschreiten müssen, um bei ihnen zu sein. Aber Sharon Stone spürte auch: „Meine Zeit war einfach noch nicht gekommen.“


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