Von Stephanie Neuberger 0
In der Klemme

"Shades of Grey": Mehr Feuerwehreinsätze wegen Erotikroman

E.L. James hat mit ihrem Roman "Shades of Grey" offenbar die Spiellust der Leser beflügelt. Zumindest empfindet es die Londoner Feuerwehr so, die seit dem Erscheinen der Reihe häufiger ausrücken muss.


Mit über 70 Millionen Exemplaren, die von "Shades of Grey" über den Ladentisch gingen, hat Autorin E.L. James einen Bestseller geliefert. Gespannt warten Fans auf die Verfilmung der Buchreihe.

Offenbar haben sich auch einige Leser vom Buch inspirieren lassen. Denn die Londoner Feuerwehr muss seit dem Erscheinen der Bücher häufiger wegen Notfällen ausrücken.

Der "Shades of Grey"-Effekt

So erklärt die Feuerwehr, dass sich alleine 79 Personen in den vergangenen Jahren nicht mehr aus ihren Fesseln hätten befreien können und deshalb die Feuerwehr ausrücken musste.

"Ich weiß nicht, ob es der 'Fifty Shades of Grey'-Effekt ist, aber die Zahl der Vorfälle mit Dingen wie Handschellen hat zugenommen", sagte Feuerwehr-Sprecher Dave Brown. "Ich bin sicher, dass die meisten Leute in 50 Schattierungen rot werden, wenn unsere Einsatzteams eintreffen, um sie retten", sagte Brown und spielt damit auf dem Buchtitel an.

Aber es sind nicht nur Handschellen und Fesseln, die die Feuerwehr lösen muss, sondern auch andere sexuelle Missgeschicke. Diese schiefgegangenen Abenteuer kosten den Steuerzahler pro Einsatz rund 336 Euro.

Einen Tipp, damit die Feuerwehr nicht kommen muss, um die Handschellen zu lösen, hat der Feuerwehrmann auch parat: Der Schlüssel sollte immer griffbereit sein.


Teilen:
Geh auf die Seite von: