Von Mark Read 0

Sexklage gegen David Copperfield fallengelassen


Der berühmteste Magier David Copperfield kann wohl aufatmen und sich freuen, denn Lacey Carroll, 23, hat ihre Klage gegen den Zauberer zurückgenommen. Das Zivilgericht in Seattle, im Bundesstaat Washington, bestätigte diese Meldung dem Magazin „People“ gegenüber.

Das Ganze soll aber seitens der Amerikanerin nicht wirklich aus freien Stücken geschehen sein, sondern eher, weil sich Lacey Carroll dazu genötigt fühlte. Die Rechtsanwälte Copperfields hätten alles dafür getan, um die junge Frau in ein schlechtes Licht zu rücken. Man unterzog Laceys Leben intensiven Prüfungen, ob man nicht irgendetwas „Negatives“ darin zum Vorschein bringen könnte. Außerdem habe man sie, so zitierte der Internetdienst, einer ständigen Überwachung ausgesetzt. So sollte die Klägerin einfach nur mürbe gemacht werden. In diese „Machenschaften“ zog man auch Lacey Carrolls Freunde und ihre Familie mit hinein. Diese seien laut der Klägerin ständig mit unsinnigen Vorladungen konfrontiert worden. Die Rechtsanwältin Becky Roe, die in diesem Fall mit der Vertretung von Lacey Carroll beauftragt war, sagte: „Sie ist total erschöpft und überfordert. Daher habe sie nun die Klage zurückgezogen“.

Nochmals zu dem Fall: Lacey Carroll beschuldigte David Copperfield in drei Punkten – sexuelle Belästigung, Bedrohung und Freiheitsberaubung. Nach Angaben Carrolls war sie im Jahr 2007 dem Magier auf eine persönliche Einladung hin auf Copperfields Privatinsel, die sich auf den Bahamas befindet, gefolgt. Auf dieser Insel soll sie von Copperfield drei Tage lang festgehalten und zu sexuellen Handlungen gegen ihren persönlichen Willen gezwungen worden sein.

Zu diesen „krassen“ Beschuldigungen ließen die Anwälte des wohl reichsten Illusionskünstlers folgendes verlauten: „ die Vorwürfe der Frau sind nichts weiter als ein erbärmlicher Versuch, Herrn Copperfield mit bösartigen und falschen Anschuldigungen um Geld zu erpressen“. In ihrer Stellungnahme legten sie sehr großen Wert darauf, dass David Copperfield der Klägerin Lacey Carroll kein Geld geboten habe, um die Klage aus der Welt zu schaffen.

Na ja, was soll man davon halten…? Wenn jemand so reich und berühmt ist, wie der Magier David Copperfield, so muss man sicherlich nicht freiwillig eine Schweigegeld- Summe anbieten. Es gibt ja laut Lacey da ganz andere Druck- und Schweigemittel….

Aber im Zweifel für den „Ex-Angeklagten“!


Teilen:
Geh auf die Seite von: