Von Kati Pierson 2
Musikantenstadl

Semino Rossi & Karel Gott erobern die Schweiz im Sturm

Im Musikantenstadl gabs in der Vergangenheit schon viele einmalige Duette, aber gestern Abend wurde sogar ein Andy Borg Titel singender Roland Kaiser vom Thron gestoßen.


Samstag hieß es wieder Bühne frei für die Künstler im Musikantenstadl und einer der ersten war Semino Rossi. Mit seinem Tittel "So soll es klingen" legte er die Messlatte für die folgenden Künstler ziemlich hoch an. Der in Argentinien geborene Sänger mit dem Schlafzimmerblick in der Stimme lies die Frauenherzen dahinschmelzen.

Er hatte gerade seine Tournee beendet und freut sich schon auf sein erstes Open Air Konzert am 1. September in Wattens/Tirol - so konnte ihm Kunstbanause Borg auch nicht die gute Stimmung rauben - als er ganz frech seine deutsche Version des mexikanischen Ranchersongs "Cielito Lindo" ins Schweizerische übersetzte und daraus "Ei ei ei ei immer nur Grogonzola" machte. Anschließend bewies der Österreicher noch, dass dieses Schmankerl auch beliebig mit anderen Käsesorten verfeinert werden kann. Semino Rossi machte den Spaß mit und das Publikum hatte bei der Blödelei der beiden Sänger sichtlich Spaß.

Später am Abend gehörte ihm und der "Sierra Madre del Sur" dann die Bühne noch einmal, bevor es aus der Küche schepperte und Carmen Nebel während des Tortebackens polterte und das Geschirr zerschmiss. Aber auch bevor ein zweiter Stargast des Abends die Bühne betrat.

Mit den Worten von Andy Borg "Das ist ein richtiger Sänger - der bekommt auch eine richtige Ansage" betrat die goldene Stimme aus Prag die Bühne. Mit einem Medley neuer und bekannter Hits "Mit Dir bin ich stark – Jeden tag ein neues Leben – Babutschka – Biene Maja – Einmal um die ganze Welt" bewies Karel Gott wieder einmal, dass seine Stimme nach 72 Jahren und 42 Jahren Profikarriere noch immer goldig ist.

Einverstanden die Überleitung vom Prager telefonbuch zum Duett von Andy Borg und Karel Gott "Mister Swoboda" war alles andere als gelungen, aber das machten die Zwei singend wieder wett. Das eine Sendung den Höhepunkt wirklich am Schluss erlebt gibt es im TV derzeit nur selten. Gestern Abend war es dann wieder einmal so weit als der Tscheche Karel Gott, mit dem Österreicher Andy Borg und dem Argentiner Semino Rossi den Schweizer Mundart-Titel "Ewigi Liäbi" zum Besten gaben. Internationaler geht es nicht mehr und mehr grandiose Stimmen in einem Lied hätte man fast nicht mehr unterbringen können.


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