Von Stephanie Neuberger 1
Freunde sorgen sich

Selbstmordgefahr bei Oscar Pistorius

Oscar Pistorius muss sich schon bald vor Gericht der Verantwortung für die Tötung seiner Freundin Reeva Steenkamp stellen. In einer Dokumentation äußert ein Freund des Sportlers seine Sorge, Oscar könnte sich etwas antun. Er sei ein "gebrochener Mann".


Am Valentinstag erschoss Oscar Pistorius seine Freundin Reeva Steenkamp durch die geschlossene Badezimmertür. Schon bald wird das Gereicht entscheiden müssen, ob es sich dabei wirklich um einen Unfall handelte oder nicht. Der Olympia-Sportler behauptet, er habe sie unabsichtlich erschossen, weil er dachte, es sei ein Einbrecher in seinem Haus.

Bis zum Prozess ist Oscar Pistorius auf Kaution frei. Ein Freund von ihm, Mike Azzi, erklärte in der BBC Dokumentation "Oscar Pistorius: Was wirklich geschah", dass der Sportler ein "gebrochener Mann" sei und nicht mehr der Mann, der er früher einmal war. Offen spricht Mike darüber, dass er glaubt, Oscar sei am Rande des Selbstmords. Bereits als der Sportler im Gefängnis saß, wurde er ständig beobachtet, aus Angst er könnte sich selbst etwas antun. Offenbar gilt diese Sorge immer noch. Azzi sagt zu BBC, dass Oscar tief verletzt sei von dem, was geschehen ist. Ein "gebrochener Mann", der nicht mehr an den umjubelten Sportler der Olympischen Spiele erinnert.

Und auch wenn er betont, dass er davon ausgeht, dass Oscar die Wahrheit sagt und es sich um einen Unfall handelte, erklärt er auch: "Im Leben gibt es diese Momente des Wahnsinns, wo die Menschen einfach unkontrollierbar sind. Ich bete zu Gott, dass dies bei ihm nicht der Fall ist. "

Was wirklich in der Nacht als Oscar Pistorius auf seine Freundin Reeva Steenkamp schoss, passiert ist, wird hoffentlich das Gericht im Prozess gegen den Sportler aufklären können.


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