Von Nils Reschke 0
Bernd, das Ekel

Sechste Staffel von Stromberg soll nach dem Kinofilm folgen

Einen solchen Chef wünscht man selbst seinem ärgsten Feind nicht. Bernd Stromberg ist ein Ekel, wie es im Buche steht und treibt sein Unwesen in den Büros der Capitol Versicherung. Fünf Staffeln lang durfte Schauspieler Christoph Maria Herbst nun schon auf Pro Sieben als Stromberg sein Unwesen treiben. Und für alle Fans der Serie hat er schon einmal eine gute Nachricht in petto.


Denn nach einem Stromberg-Kinofilm, der noch 2013 in die deutschen Lichtspielhäuser kommen soll, ist auch eine sechste Staffel „Stromberg“ auf Pro Sieben geplant. Da dürfen wir uns also auf jede Menge neue Intrigen freuen. Als Bernd Stromberg sich im Oktober 2004 das erste Mal in die deutschen Wohnzimmer quälte, war dieses Konzept völlig neu. Denn ein fiktives Fernsehteam ist immer mit dabei, um den Alltag im Büro der Capitol Versicherung zu filmen. Vorgenommen hat es sich dabei vor allem die Abteilung Schadensregulierung M bis Z und persifliert so die Unzahl an Reality-Dokus spitz und pointiert.

Allen voran wegen der markigen Sprüche Strombergs selbst erreichte die Serie schnell so etwas wie Kultcharakter. Inspiriert wurde die deutsche Ausgabe von „Stromberg“ dabei von der britischen Produktion „The Office“, was zunächst so nicht deutlich wurde. Erst seit Staffel zwei ist im Abspann zu lesen: „Stromberg – Inspired by the UK BBC series ‚The Office‘“. Das hatte den Hintergrund, dass die BBC mit einer Urheberrechtsklage gedroht hatte, da Ähnlichkeiten zum Original unübersehbar waren.

Christoph Maria Herbst spielt Bernd Stromberg so authentisch fies, dass er für diese Rolle gleich vier Mal den Deutschen Comedy-Preis abräumte. Zwei Mal wurde „Stromberg“ selbst auch als beste Comedy-Serie nominiert, ging aber leer aus. Vielleicht klappt es deswegen dann ja mit der sechsten Staffel. Doch vorher dürfen wir uns noch auf den Kinofilm freuen, der übrigens nur durch die Beteiligung der Fans realisiert werden wird. Das Projekt wurde durch ein sogenanntes Crowdsourcing finanziert. So kam eine Millionen Euro zusammen, so dass den Dreharbeiten im Frühjahr 2013 nichts mehr im Wege steht.


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