Von Nils Reschke 0
007 hat Ärger

Sean Connery muss vor Gericht erscheinen – sonst: Haftbefehl!

Alles begann damit, dass Sean Connery seine Villa im spanischen Marbella verkaufte. Dann kam heraus, das wohl gar keine rechtmäßige Baugenehmigung vorgelegen habe. Der Schauspieler will sich aber nicht äußern.

Schauspiel-Legende Sean Connery

Schauspiel-Legende Sean Connery

(© Getty Images / other)

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Sein Name war Bond. James Bond. 1962 nahm die Karriere des schottischen Schauspielers Sean Connery richtig Fahrt auf, als er erstmals den Geheimagenten 007 verkörperte in „James Bond jagt Dr. No“. Sechs Mal stand er „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ vor der Kamera. Viele halten Sean Connery bis heute für den besten Bond aller Zeiten. Doch nun steckt er selbst mitten im Visier der Fahnder.

Aus dem Umfeld ist sogar zu hören, dass der mittlerweile 82-Jährige mit einer Gefängnisstrafe rechnen müsse, sollte er weiter auf stur schalten. Aber was genau ist eigentlich geschehen? Eigentlich wollte er mit seiner Frau Micheline Roquebrune doch nur seine Villa Malibu in Marbella verkaufen. Er tat es auch, allerdings wesentlich teurer, als er damals dafür berappen musste.

Sean Connery droht ein Haftbefehl

Dass der Preis des vierstöckigen Prachtbaus tatsächlich gestiegen sein soll, lassen wir an dieser Stelle einmal dahingestellt. Denn das Problem ist eigentlich ein ganz anderes: Für das Haus habe es nie eine rechtmäßige Baugenehmigung gegeben. Seit drei Jahren nun schon wollen die Richter ihn in dieser Angelegenheit hören. Erschienen ist Sean Connery bisher noch nie. Nun reißt den Behörden offenbar der Geduldsfaden. Noch bliebe Connery eine Frist von sechs Monaten. Andernfalls droht ihm ein Haftbefehl. Was wohl 007 in diesem Fall getan hätte?


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