Von Spi Nxc 0

Schluss mit Butt, Butt, Butt


Schlusspfiff für eine der tollsten Torhüter-Karrieren in Deutschland. Jörg Butt hat sich entschlossen, nach Ende der Bundesliga Saison 2010/2011 seine Torwart-Handschuhe endgültig an den Nagel zu hängen. Bis Ende Juni läuft sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Noch in der letzten Saison war Jörg Butt ein ganz  wichtiger Rückhalt für den Nobelklub aus München.

Nicht zuletzt ihm hatten es die Bayern zu verdanken, dass sie den deutschen Meistertitel holten konnten und in der Champions League bis in das Finale gegen Inter Mailand vordringen konnten. Doch irgendwann ist Schluss mit Butt, Butt, Butt. So hat es in den letzten Jahren immer wieder in den Stadien Deutschlands getönt, wenn ein Elfmeter für eine Mannschaft von Jörg Butt verhängt worden war. Jörg Butt hielt nicht nur zahlreiche Penaltys, er war auch als sehr guter Elfmeterschütze bei seinen Torwart-Kollegen gefürchtet. Es gibt kaum einen Keeper in der Bundesliga, in dessen Gehäuse Butt nicht schon einmal einen Elfmeter versenkt hat.

Der 36 Jahre alte Keeper, der bei der Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika  im Spiel um den dritten Platz gegen Uruguay vom deutschen Bundestrainer Jogi Löw als Torhüter nominiert worden war und so ein tolles Ende in der Nationalmannschaft feiern konnte, wird sich ab dem kommenden Sommer um das Nachwuchszentrum von Bayern München kümmern.

Der sympathische Schlussmann, der nie schlecht über Kollegen gesprochen hat – auch nicht als er von Bayern-Trainer van Gaal auf die Ersatzbank rückversetzt wurde – kann auf eine erfolgreiche Karriere zurück blicken. Die ihn auch ins Ausland beförderte. Bevor er seinen Vertrag bei den Bayern unterschrieb, war er Rückhalt im Tor von Portugals Traditionsverein Benfica Lissabon. Im Nationalteam kam er insgesamt viermal zum Einsatz.


Teilen:
Geh auf die Seite von: