Von Nils Reschke 0
Von Spiel zu Spiel

Schlag den Raab: So lief die Rekordausgabe

Was für ein Duell, was für eine Rekordgewinnsumme! Bei „Schlag den Raab“ ging es am Samstagabend um satte 3,5 Millionen Euro. Promipool.de hat für euch den Weg zu Bernd 70:55-Sieg notiert. Wie es den frisch gebackenen 3,5-fachen Millionär dabei ergangen ist, lest ihr hier nach.


Spiel 1: Kerzen anzünden – 1:0 Bernd

Es begann vorweihnachtlich. Gleichzeitig mussten Bernd und Stefan eine Kerze anzünden – aber als Letzter! Fünf Streichhölzer standen zur Verfügung und man musste probieren, jedes von ihnen möglichst lange am Brennen zu halten. Als Stefan das vierte mit seinem dritten Streichholz anzünden wollte, erlosch die Flamme. Da war der erste Punkt von Bernd!

Spiel 2: Namen – 2:1 Stefan

Fünf Porträts, fünf Vornamen, aber wie heißen all die Menschen mit ihrem gemeinsamen Nachnamen? Stefan Raab kannte sie alle und marschierte mit 7:0 zu seinen ersten zwei Punkten bei der Rekordausgabe von „Schlag den Raab“.

Spiel 3: Basketball-Duell – 4:2 Bernd

Dass Kandidat Bernd eine echte Sportskanone ist, bewies er gleich beim Basketball-Duell. Dass Stefan Raab innerhalb von drei Minuten 22 Körbe in Serie verwandelte und am Ende 30 Mal in den Ring warf, bekam Bernd mit Sichtschutzbrille und Musik auf den Ohren nicht mit. Er war als Zweiter an der Reihe, legte los wie die Feuerwehr und erzielte seinen 31. Korb bereits 33 Sekunden vor Ablauf der Zeit.

Spiel 4: Der Stollen – 6:4 Stefan

Und wieder wechselte die Führung munter weiter. Ohne zu sehen, was der Gegenüber macht, mussten die Kontrahenten Stücke von einem Christstollen abschneiden. Das Stück, das schwerer war, gewann. Den ersten Punkt holte zwar Bernd, doch anschließend taktierte Stefan Raab raffiniert und legte vier Mal das schwerere Stück nach. Wieder lag jetzt der ProSieben-Entertainer vorne.

Spiel 5: Riesenkicker – 11:4 Stefan

Einen Kicker in der Kneipe kennt jeder. Doch dieser Riesenkicker war gefühlte zehn Meter lang mit unzähligen Stangen. Ein Spiel wie für Stefan gemacht, der prompt mit einem Blitztor so schnell in Führung ging, dass es die Kameras noch nicht einmal einfingen. Auch das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten. Bernd gelang zwar der 1:2-Anschluss, doch den konterte der Entertainer mit dem schnellen 3:1 und gewann auch dieses Match.

Spiel 6: Wer weiß mehr? – 17:4 Stefan

Eine Frage, mehrere Antwortmöglichkeiten: Abwechselnd mussten die Kontrahenten eine Lösung nennen. Bei den Musicals von Andrew Lloyd Webber schwächelte Stefan noch, doch dann patzte auch Bernd. Bei der Suche nach Substantiven aus dem Song „Über den Wolken“ musste sogar der Notar ran, denn Stefan antwortete mit „Nord“, richtig wäre aber „Nordost“ gewesen. Trotzdem ließ Raab sich nicht aus der Ruhe bringen, gewann mit 4:2 und baute seinen Vorsprung aus.

Spiel 7: Biathlon – 17:11 Stefan

Zwei Mal liegend, einmal stehend schießen – und dazwischen ganz viel Skilanglauf. Das war ein Spiel wie gemalt für Kandidat Bernd, der Sportskanone Raab nicht den Hauch einer Chance ließ. Beim Schießen waren beide zwar mehr oder weniger erfolgreich gleichauf, doch im Skilanglauf erwies sich Bernd als echter Crack, ging mit großem Vorsprung ins Ziel und verkürzte seinen Rückstand.

Spiel 8: Schneeballschlacht – 19:17 Bernd

Weiter ging es winterlich: Zehn kleine Tannenbäume galt es, wie die Dosen bei der Schießbude auf der Kirmes abzuräumen. Allerdings mit Schneebällen. Auch das gelang Bernd wesentlich besser.  33 Sekunden vor Ablauf der Zeit hatte er alle zehn kleine Tannenbäume von Stefans Stand umgeworfen und ging wieder in Führung. Das schmeckte Stefan gar nicht: „Mann, ey!“

Spiel 9: Reifen – 26:19 Stefan

Ein handelsüblicher Gymnastik-Reifen, den die Kandidaten mit so viel Rückdrall in ein Feld rollen müssen, dass er zurück über die Startlinie rollte. Je nachdem, wie weit der Reifen gerollt wurde, gab es entsprechend null bis drei Punkte. Das Ziel: exakt auf 15 Punkte zu kommen. Bis zum 7:7 war es ein enges Duell auf Augenhöhe, dann hatte Raab den Dreh raus, im wahrsten Sinne des Wortes, siegte 15:10 und übernahm erneut mit 26:19 die Führung.

Spiel 10: Adventskalender – 36:19 Stefan

Zwei Minuten hatten Stefan und Bernd Zeit, sich die 24 Gegenstände in den 24 Fächern eines Adventskalenders einzuprägen, zwei weitere Minuten blieben ihnen dann, einen zweiten Adventskalender entsprechend exakt so zu bestücken. Raab räumte den Kalender ein wie ein Berserker – und das meistens auch noch richtig. Ein klarer 16:8-Sieg für Stefan Raab, der jetzt wieder seinen Vorsprung ausbauen konnte.

Spiel 11: Curling – 36:30 Stefan

Jeweils vier Curlingsteine galt es in zwei Sätzen möglichst nah am Button, dem Zentrum des Hauses zu platzieren. Gar nicht so einfach, schließlich spielt man Curling nun nicht alle Tage. Raab „kickte“ auch prompt Bernds Stein ins Haus. Der erste Satz ging 2:0 an den Kandidaten. Der zweite ebenfalls. Mit 4:0 gewann Bernd somit Curling und verkürzte auf 30:36. Das versprach noch einen spannenden Abend.

Spiel 12: Fehlerbilder – 42:36 Bernd

Den Kandidaten wurden immer vier Bilder mit weihnachtlichen Motiven gezeigt, die alle vermeintlich identisch waren. Aber in jeweils immer einem war ein Fehler versteckt. Den galt es zu finden, wer als erstes sieben Punkte holte, hatte dieses Spiel gewonnen. Für Stefan war das rein gar nichts. Er verlor sang- und klanglos 2:7. Und somit ging Bernd um 0.28 Uhr wieder in Führung. Die 3,5 Millionen Euro rückten näher.

Spiel 13: Schütten – 55:36 Bernd

50 kleine Kügelchen in einem Glas. Jeweils eine von ihnen – und zwar nur exakt eine – mussten Stefan und Bernd in drei leere Gläser schütteln. Wer das als erstes schaffte, bekam einen Punkt. Wer zuerst sieben Punkte holte, gewann das Spiel. Fiel eine Kugel neben das Glas oder mehrere Kugeln in ein Glas, war das ein Punkt für den Gegner. Nachdem Raab zwischendurch 4:2 führte, folgte das große Comeback von Bernd, der 7:5 gewann. Das bedeutet: Spiel 14 war ein Matchball-Spiel für Bernd!

Spiel 14: Blamieren oder Kassieren –  55:50 Bernd

Was hat der Mann für Nerven! Elton konnte kaum seine Frage zu Ende stellen, da hatte Stefan Raab auch schon zumeist die richtige Antwort parat und gewann 7:2. Das war keine Blamage für den Entertainer, der auf 50:55 verkürzte. Das letzte Match musste also entscheiden!

Spiel 15: Bescherung – 70:50-Sieg für Bernd

Ein riesiger Klotz Steckmoos steht im Weg zur großen Bescherung. Durch den mussten sich Stefan Raab und Landwirt Bernd kämpfen, um anschließend die Glocke zur Bescherung zu läuten. Bernd warf alles rein, „buddelte“ wie ein Irrer. Dann das kleine Loch! Mit einem Hechtsprung und Rolle vorwärts kämpfte er sich dadurch, läutete die Glocke – und war 3,5-facher Millionär!


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