Von Nils Reschke 0
TV-Quoten

„Schlag den Raab“ besiegt „Das Supertalent“

Im Nachhinein darf sich Stefan Raab nach seiner Niederlage gegen Bauer Bernd doch noch ins Fäustchen lachen. Denn das Quoten-Duell gewann der Entertainer gegen Kontrahent Dieter Bohlen und seinem „Das Supertalent“.


Am Samstagabend hat Entertainer Stefan Raab nach sechs Triumphen in Serie mal wieder ein Duell gegen den Kandidaten bei „Schlag den Raab“ verloren. Das bescherte dem Landwirt Bernd den Rekordgewinn von 3,5 Millionen Euro. Doch auch wenn Stefan Raab als besonders ehrgeizig bekannt ist, gab es im Nachhinein wenig Grund, sich zu grämen. Denn irgendwie ist der Kölner mit seiner beliebten Unterhaltungsshow trotzdem ein großer Sieger.  Zum ersten Mal schlug der Raab nämlich „Das Supertalent“ auf RTL in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Und das, obwohl es auf RTL zeitgleich eben auch um die Entscheidung ging, wer Deutschlands neues Supertalent 2012 sein wird.

„Schlag den Raab“ erreichte mit 2,20 Millionen Zuschauern bei den 14- bis 49-jährigen TV-Gucker eine Quote von 13 Prozent. Dass ProSieben damit sogar das Finale von „Das Supertalent“ schlagen würde, damit konnte nun wirklich nicht gerechnet werden. Die Castingshow auf RTL kam auf 2,14 Millionen Zuschauer. Zeitgleich war das auch der schwächste Wert einer Finalsendung aller Zeiten für „Das Supertalent“. Da tröstet es RTL gewiss auch wenig, dass insgesamt 4,35 Millionen Menschen einschalteten, während Raab mit seinem Duell dort „nur“ 3,25 Millionen Zuschauer erreichte. Denn wer einmal genauer hinschaut, wird feststellen: „Das Supertalent“ scheint mit diesem Format langsam, aber sicher dem Ende entgegen zu steuern.

2010 nämliche hatten noch 8,23 Millionen Zuschauer beim Finale von „Das Supertalent“ eingeschaltet, 2011 waren es dann nur noch 6,74 Millionen Menschen – und nun eben nur noch 4,35 Millionen. Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich die Zahl der Fans der Supertalente also fast halbiert. Einen Bestwert erreichte aber auch „Schlag den Raab“ trotz des Rekordgewinns nicht. Der datiert nämlich aus dem Jahr 2010, wo die Septemberausgabe damals 2,81 Millionen Menschen der 14- bis 49-Jährigen einschalteten, was einer Top-Quote von über 31 Prozent entsprach.


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