Von Nils Reschke 0
FC Augsburg flüchtet vor 1899

Schießt der FC Bayern Hoffenheim heute in die zweite Liga?

Die TSG 1899 Hoffenheim hat ein Problem. Und zwar ein richtig großes. Sicherlich, der FC Bayern München, der übermächtige Tabellenführer, gastiert heute Nachmittag zum Abschluss des 24. Spieltags in der Bundesliga ab 15.30 Uhr in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena.


Doch das Match gegen den FC Bayern ist weniger als Problem gemeint, denn in solch einer Partie hat Hoffenheim eigentlich nicht viel zu verlieren. Viel mehr schmerzt da schon die Niederlage aus der Vorwoche, als man beim FC Augsburg mit 1:2 den Kürzeren zog. Und da wären wir schon beim Stichwort: Am vergangenen Wochenende tauschten die Schwaben mit den Kraichgauern die Plätze.

Der FCA stand nunmehr auf dem Relegationsrang, 1899 war nur noch Vorletzter. So weit, so schlecht. Denn nach den Ergebnissen vom Samstag ist die Elf von Marco Kurz jetzt gegen die Bayern doppelt unter Zugzwang. Denn Augsburg macht anno 2013 exakt das, was die Schwaben schon in der Rückrunde der vergangenen Saison taten: Sie gewinnen und machen Boden gut. Eine große Überraschung schaffte die Mannschaft aus der Fugger-Stadt nämlich im Bremer Weser-Stadion, wo sie durch einen Treffer von Tobias Werner am Ende zwar etwas glücklich 1:0 siegten. Aber Glück muss man sich auch erzwingen. Und kämpferisch überzeugt Augsburg in dieser Rückrunde absolut, was man von 1899 Hoffenheim bislang nicht behaupten konnte.

Im Klartext bedeutet das nun: Die Augsburger haben sich erst einmal ein Polster von fünf Punkten angefuttert, sofern die Kraichgauer – wie von allen erwartet – heute gegen den FC Bayern verlieren. Auf einmal punktet sogar noch das Schlusslicht Greuther Fürth, das beim Hamburger SV ein respektables 1:1 holte. Es mischt also noch ein drittes Team mit, das man nicht vergessen sollte. Noch einmal zurück ins Weser-Stadion, wo die Stimmung immer unruhiger wird. Werder bleibt bei 28 Punkten stehen, sieben Zähler Vorsprung sind es noch bis Rang 16, der die Relegation bedeuten würde. Spielen die Grün-Weißen so weiter, wird die Mannschaft von Thomas Schaaf tatsächlich auch noch einmal in den Abstiegsstrudel geraten. Das steht fest.


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