Von Nils Reschke 0
Champions League

Schalke zu Gast beim FC Arsenal und "Prince Poldi"

Natürlich bietet die Partie zwischen Borussia Dortmund und Real Madrid seine Reize. Alleine schon wegen solch klangvollen Namen wie Cristiano Ronaldo, Mesut Özil oder auch Jose Mourinho an der Seitenlinie. Doch nicht minder interessant wird es heute Abend in der Champions League in der englischen Hauptstadt zugehen. So viel ist schon einmal vor dem Anpfiff um 20.45 Uhr klar.


„Er ist heiß auf jedes Spiel, er arbeitet sehr hart für die Mannschaft, macht Tore und gibt auch Pässe zu Toren.“ Arsene Wenger spart nicht gerade mit Lob, wenn er von Lukas Podolski spricht. Man sei sehr zufrieden mit dem Neuzugang aus Köln, der nun auch gegen die ehemaligen Kollegen aus der Bundesliga zeigen soll, was in ihm steckt. Oder anders formuliert: In der Gruppe B der europäischen Königsklasse kommt es zum Duell zwischen den Gunners und den Knappen. Der FC Arsenal empfängt in London den FC Schalke 04 und könnte mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt tun.

Denn noch immer hadern sie in Gelsenkirchen ein wenig mit dem Verlauf ihrer Heimpartie am zweiten Spieltag. In buchstäblich letzter Sekunde kassierten die Mannen von Huub Stevens noch gegen den französischen Meister Montpellier HSC das 2:2 – und das trotz Überzahl. Nun ist es nicht so, dass die Schalker aus London unbedingt einen Sieg mitnehmen müssen. Die Gruppe B würde auch im Falle einer Niederlage alle Optionen zumindest auf Rang zwei, der ja auch fürs Achtelfinale berechtigen würde, offen hält. Aber zumindest ein Unentschieden wollen sich die Königsblauen bei „Prince Poldi“ und Co. doch schon gerne erkämpfen.

Mut macht dem FC Schalke 04 dabei nicht nur der Derbysieg am vergangenen Samstag in Dortmund, sondern auch die missratene Generalprobe der Gunners, die bei Norwich City mit 0:1 verloren. Vielleicht auch deswegen übt sich Trainer Arsene Wenger ein wenig im besten britischen Understatement: Denn für ihn sei der FC Schalke „eine Mannschaft mit wenigen Superstars, die aber sehr gut organisiert ist und sehr gute Spieler in jeder Position hat.“ Lob für Podolski, Lobhudelei auch für den Gegner aus Gelsenkirchen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Schalker davon nicht einlullen lassen.


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