Von Stephanie Neuberger 0
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Scarlett Johansson: Hacker festgenommen

Scarlett Johansson war im August das letzte Opfer eines Hackers, der sich in ihren E-Mail Account und Handy gehackt hat und so angeblich private Nacktfotos der Schauspielerin öffentlich wurde.


Scarlett Johansson soll allerdings nicht das einzige Opfer gewesen sein. Der Hacker soll ebenfalls Mila Kunis und Christina Aguilera ausspioniert haben. Dabei tauchten verschiedene private Fotos der berühmten Stars im Internet auf. Unter anderem Bilder, die Scarlett nackt zeigen sollen. Der Hollywood Star schwieg, ob es sich dabei um echte Fotos von ihr handelt und gab auch sonst keine direkte Stellungnahme über den Skandal ab. In einem Interview forderte Johansson allerdings, dass sie ein Recht auf Privatsphäre habe und sehr verletzt sei, wenn diese nicht gewahrt wird. Nach der Veröffentlichung der Nacktbilder schaltete sich auch das FBI ein.

Nun können die Beamten einen Erfolg verlauten lassen. Der mutmaßliche Hacker wurde geschnappt. In Florida wurde Christopher Chaney (35) aufgespürt und festgenommen. Nun erwarten in gleich mehrere schwere Anklagen unter anderem 26 Fälle von Computerhacking, Identitätsklau und Abhören. Bei einer Verurteilung könnten daher über 100 Jahre Gefängnis zusammenkommen. Der mutmaßliche Hacker soll sich nicht nur einmalig in das Handy und den E-Mail Account von prominenten Persönlichkeiten gehackt haben, sondern auch gleich eine Weiterleitung der E-Mails eingerichtet haben. So bekam er Neuigkeiten und private Konversationen direkt geschickt. Unter anderem konnte der 35-jährige ganz leicht auf die Finanzen, Drehbüchern, Absprachen und Bildern zugreifen. Außerdem wurden Chaney damit auch Adressen und Kontakte von anderen Stars zugänglich.

Bisher haben sich Scarlett Johansson und die anderen Prominenten noch nicht zur Festnahme des Hackers geäußert. Aber das FBI ist sich sicher, dass die Festnahme bei den Opfer Erleichterung auslösen wird. "Diese Festnahme ist eine Erleichterung für die Opfer, von denen einige in große Bedrängnis geraten sind" sagte ein FBI Beamter bei der Pressekonferenz. Sicherlich ist die Festnahme eine Erleichterung, aber sie wird das Geschehene nicht wieder gutmachen.

 


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