Von Jasmin Pospiech 0
Französische Sommerkomödie

"Savoir-vivre" à la Jean Reno im Film "Kochen ist Chefsache"

Der neue französische Sommerhit "Kochen ist Chefsache" läuft seit 7. Juni nun auch in Deutschland. Einem alternden Gourmetkoch, gespielt von Jean Reno, droht, sein Restaurant zu verlieren. Unerwartete Schützenhilfe bekommt er von einem hitzköpfigen Jungkoch. Kann das gutgehen?


Seit 7. Juni ist die neue französische Komödie mit Jean Reno "Kochen ist Chefsache" auch in deutschen Kinos zu sehen. Die Story dreht sich um Alexandre LaGarde (Jean Reno), dem erfolgreichsten und begehrtesten 3-Sterne-Gourmetkoch Frankreichs, der aber auch mit seiner Kochshow über die Grenzen bekannt ist. Doch im Privatleben hat er versagt und auch der Chef der Finanzgruppe, Stanilas Matter (Julien Boisselier), dem Alexandres Restaurant gehört, will ihn aus Diesem drängen, da er sich sträubt, auf die neue, angesagte Molekularküche umzusteigen, die mehr Geld bringen würde. Zu diesem Zweck sollen drei Restaurantkritiker der renommierten "Guide" aufschlagen, die ihm seinen dritten Stern abspenstig machen sollen. Zur gleichen Zeit taucht der junge, aber hitzige Jacky Bonnot (Michaël Youn) auf, der in finanziellen Schwierigkeiten steckt und deshalb auch Probleme mit seiner schwangeren Freundin hat. Da er aber ein begnadeter Koch ist und viele kreative Einfälle hat, wird er prompt von Alexandre als sein Stellvertreter engagiert. Trotz anfänglicher Unstimmigkeiten rotten sie sich gegen die drohende Restaurantschließung zusammen und nehmen den Kampf gegen den Finanzhai auf. Sei es durch irrwitzige Spionageaktionen als Geisha-Double im Restaurant des Erzfeindes oder mithilfe eines völlig durchgeknallten spanischen Erfinderkollegen.

Die Handlung ist simpel und ihre Bausteine bekannt. Dennoch wirkt die Komödie charmant und luftig-locker wie ein Schokosoufflé. Man merkt den beiden Hauptdarstellern an, dass es ihnen Spaß macht und die Chemie zwischen den Beiden stimmt. Es ist zwar kein würdiger Nachfolger für den französischen Überraschungshit vom letzten Sommer "Ziemlich beste Freunde", wie allerorts gemunkelt wurde, aber der Film lädt zum Schwelgen ein, zumindest, was die appetitlich präsentierten Speisen angeht.


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