Von Nils Reschke 0
Tacheles-Tour startet

Sarah Kuttner half MIA. bei der Gründung der Band

Mit dem Album „Hieb & Stichfest“ begann 2002 alles, mit dem zweiten Longplayer „Stille Post“ und der Singleauskopplung „Hungriges Herz“ startete die Band MIA. dann so richtig durch. Es folgten die zwei weiteren Alben „Zirkus“ und „Willkommen im Club“, die es beide in die Top Ten der Charts schafften. Und ihr aktuelles Werk heißt „Tacheles“, die bekannteste Single daraus „Fallschirm“.


Es ist also an der Zeit, dass MIA. endlich auch auf Tour gehen. Sinnigerweise heißt selbige ebenfalls „Tacheles“ und startet in rund einem Monat am 2. November in Erfurt im Stadtgarten. „Du kommst in den Raum und weißt nicht, was der Abend bringen wird“, ist Sängerin Mieze Katz schon ganz gespannt auf die neue Tour. In einem Interview mit der Lausitzer Rundschau verrät sie, dass die Band „jedes Lied für die Bühne“ schreibe. „Wenn wir spielen können, dann sind wir glücklich.“

Dass sich die Musiker von MIA. einst suchten und fanden, lag auch an der früheren VIVA-Moderatorin Sarah Kuttner, die dieselbe Schule besuchte. „Sie wusste, dass Andy und ich Leute suchen, die in unserer Band mitspielen wollen“, bestätigt Mieze Katz das Gerücht. Robert Schütze ergänzt dann aber noch ein pikantes Detail: „Den unangenehmen Teil hast du wieder weggelassen. Sarah meinte, dass sie jemanden kennen würde, der auch ´I will survive´ spielen kann. Und bei unserem ersten Treffen im Proberaum haben wir zwei Stunden tatsächlich nur dieses Lied gespielt.“

Doch diese Zeiten sind natürlich längst Geschichte. Trotzdem gibt es für eine Band wie MIA. natürlich auch immer besondere Highlight. Ein Konzert auf einem Dach in Berlin gehörte dazu. „Ich weiß nicht wieso, aber da steigt das Adrenalin“, versucht Mieze Katz das Gefühl zu beschreiben. „Die Familien kommen, die besten Freunde sind da“, da wolle man einfach alles richtig machen an so einem Abend. „Die Erwartungen sind enorm.“ Und das werden sie auch sein, wenn MIA. im November ihre Tacheles-Tour starten. Mal schauen, wie sehr die Fans dann mitschnurren.


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