Von Mark Read 0

Russell Crowe rastet aus


Bei einem Interview mit dem Radiosender BBC in Cannes bewies der für sein aufbrausendes Temperament bekannter Hollywood-Schauspieler Russell Crowe wieder einmal echte Divenqualitäten. Nachdem der Moderator Lawson ihn auf seinen vermeintlichen „irischen“ Akzent in der Neuverfilmung des Klassikers „Robin Hood“ ansprach, reagierte Crowe äußerst empfindlich und verließ mitten im Interview wütend das Studio.

Womöglich hatte sich der Hollywoodstar tage- und nächtelang nur mit dem Einstudieren des Yorkshire-Akzentes, dem Handlungsort der „Robin Hood“-Legende, beschäftigt, dass ihm das Wort „irisch“ in diesem Zusammenhang derart in Rage versetzte. „Du hast echt taube Ohren, mein Lieber. Ehrlich, komplett taube Ohren, wenn Du denkst, dass das ein irischer Akzent ist.“ Lawson, der natürlich den Braten eines unterhaltsamen cholerischen Anfalls förmlich riechen konnte, stichelte die Eitelkeit des Schauspielers ein weiteres Mal, in dem er noch einmal nachhakte, ob dieser Akzent wirklich dem des Nordens England ähneln sollte.

„Nein, es sollte eigentlich ein italienischer Akzent sein. Da hast Du wohl was verpasst. Fuck me!“, waren die letzten Worte, bevor Russell Crowe schnaubend das Studio verließ, während er murmelte: „Ganz nebenbei verstehe ich diesen ganzen irischen Kram überhaupt nicht.“

Wäre die 46-jährige Diva doch bloß im Studio geblieben, Radiomoderator Lawson hätte es Crowe bestimmt gerne und geduldig ein weiteres Mal erklärt.


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