Von Nils Reschke 0
Zweites Halbfinale ESC

Rumäniens Graf Dracula lässt es im ESC Halbfinale krachen

Ungarn, Aserbaidschan, Georgien, Rumänien, Norwegen, Island, Armenien, Finnland, Malta und Griechenland stehen im Finale am Samstag beim Eurovision Song Contest.

ESC Cezar Rumänien

Rumäniens Kandidat Cezar als Graf Dracula

(© Getty Images / other)

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Was war denn da los? Das zweite Halbfinale beim Eurovision Song Contest am Donnerstag Abend wartete mit allen Klischees auf, die der Grand Prix so zu bieten hat. Und natürlich durfte da „Mister Grand Prix“ Ralph Siegel nicht fehlen, der sich abermals für San Marino ins Zeug gelegt hatte. Aber leider musste Valentina Monetta mit ihrem Song „Crisalide“ die Segel streichen. Das Finale findet also ohne Siegel statt. Vielleicht aber mit „Ein bisschen Frieden“, wer weiß das schon so genau.

Den Höhepunkt des Halbfinales, Part zwei, hatten sich die Veranstalter in Malmö übrigens für den Schluss aufgehoben. Rumänien war an der Reihe, ihr wisst schon: Die Heimat von Dracula. Ihr Interpret namens Cezar. 

Der sang „It's My Life“ – und wuchs quasi über sich hinaus, während er mit schriller Stimme eines Kastraten um sein Leben sang. Irre! Mindestens genauso so irre, wie die Tatsache, dass Rumänien mit dieser Show tatsächlich ins Finale am Samstag einzog.

Halbfinale beim ESC: Griechen nehmen sich selbst auf die Schippe

Aber gab es auch vernünftige Darbietungen? Die Dänen waren ja schon im ersten Halbfinale als Favorit souverän Richtung Finalshow marschiert. Norwegen fiel am Donnerstag neutral betrachtet schon aus der Reihe. „I Feed You My Love“, ein Lied irgendwo zwischen Trance und Techno, könnte mit Interpretin Margaret Becker ganz gute Chancen besitzen.

Und dann waren da ja auch noch die Griechen, die sich und ihre wirtschaftlich prekäre Situation selbst auf die Schippe nahmen: „Alcohol is free“. Was soviel heißt wie: Lokalrunde! Jamas!

ESC-Finale: In dieser Reihenfolge treten die Länder an!


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