Von Kati Pierson 4
Der Mörder ist ...

Roland Kaiser: So schlug er sich im Tatort "Summ, summ, summ"

Am Sonntagabend flimmerte der neuste Tatort über die Bildschirme. Millionen Fernsehzuschauer erlebten Roland Kaiser bei seinem Schauspieler-Debüt. Aber wie schlug sich jetzt der Schlagersänger vor den kritischen Augen der Zuschauer.


Roland Kaiser (60) gab gestern Abend im Münsteraner Tatort mit Jan-Josef Liefers und Axel Prahl sein Schauspiel-Debüt. Der Schlagersänger spielte in der Folge "Summ, Summ, Summ" einen Schlagersänger namens Roman König. Wie sich herausstellt, hat der Sänger nicht nur eine Affäre, sondern gleich einen ganzen Harem. Sein "Brandzeichen" ist eine Tätowierung einer blauen Tulpe am Fußgelenk der Damen. Er selbst hat diese Tätowierung "mittiger ... weiter unten ... Treffer".

Eine Journalistin, die diesem Harem angehört, will diese Affären öffentlich machen und ist das erste Opfer der Folge. Roman König und seine Management behaupten die Dame nicht zu kennen und Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) und Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) müssen herausfinden, wer der Mörder ist. Durch eine Spinnenplage in seiner Wohnung muss Boerner erst einmal ins beste Hotel der Stadt einziehen, da gastiert aber auch der Schlagerstar. Durch klassische Musik kommen sich die beiden Männer näher und es entwickelt sich eine echte Männerfreundschaft.

In diesem Teil spielt Kaiser sich lebend in die Herzen der Zuschauer. Boerne und Thiel bestechen wird durch ihre genialen Dialoge, denen Roland Kaiser in keinem Punkt nachstehen muss. Der 60-Jährige fügt sich perfekt in dieses Gespann ein und gerade das teilweise leicht steife Spiel des Kaisers trägt nur noch zur Komik der Situationen bei.

Diese Männerfreundschaft wird dann durch den unfreiwilligen Tod des Schlagersängers beendet. Jetzt gilt es nicht einen Mord aufzuklären, sondern gleich zwei. Damit beginnt das eigentliche Verwirrspiel aus Lügen und Schein. Hier glänzt der Kaiser sowohl als Leiche als auch als sterbender Schwan. Dafür scheute sich der Sänger auch nicht mal wirklich alle Hüllen fallen zu lassen.

Fazit: Schauspieldebüt bei einer Rolle, die dem Kaiser wie auf den Leib geschnitten war, mit Bravour bestanden. Die Fans des Kaiser dürften sich besonders über die Szene nach dem Sex gefreut haben. Diese wirkte sehr lebensnah. Frei nach dem Motto:  "So ein Bär macht nach der Paarung erst mal Winterschlaf."


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