Kati 1
Kulturpreis der "BZ"

Roland Kaiser: "And the Berliner Bär goes to ..."

Roland Kaiser (59), seines Zeichens Schlagersänger, hat in seinem Leben schon manche Preise abgesahnt - und Ende Januar wird sich ein weiterer dazu gesellen.


Roland Kaiser (59) sang sich mit Titel wie "Santa Maria", "Sieben Fässer Wein", "Manchmal möchte ich schon mit Dir" und zuletzt mit "Friedensangebot (Lisa-Marie)" und "Tränen gab es genug" in die Herzen seiner Fans.

Sein Publikum ist nicht mit ihm gealtert - nein er begeistert bei jedem Konzert jung und alt gleichermaßen. 2010 hatten die Fans schon jede Hoffnung aufgegeben - ihren "Roli" je wieder auf der Bühne zu sehen - aber dann kam er letztes Jahr nach einer Lungentransplantation zurück.

Und wie er zurück kam. Zwei ausverkaufte Kaisermanias am Elbufer und einen fulminanten Tourauftakt in Rostock vor 13.000 Fans. Roland Kaiser war vor seiner Transplantation ein Sänger, der hinter dem Mikrofon stand und seine Lieder sang. Aber spätestens seit dem 16. Juli in Rostock wissen seine Fans, welch feuriges Temprament unter seiner Haut brodelt.

Das war nicht der Roland Kaiser, der 2005 den Bundeskanzler Gerhard Schröder hinter einer dunklen Sonnenbrille unterstützte. Das war Leben, Lachen, Scherzen und Freude pur. Da stand ein Mann auf der Bühne, dem das, was er tat, sichtlich Spaß machte.

Jetzt bekommt er dafür am Donnerstag, 26. Januar bei einer Gala im Axel-Springer-Haus in Berlin den Berliner Bären verliehen. Der Berliner Bär ist ein Kulturpreis, der von der BZ (Berliner Zeitung) jedes Jahr seit 1992 verliehen wird. Es ist eine Auszeichnung für herausragende Künstler. Roland Kaiser reiht sich damit in eine lange Liste von namhaften Künstlern wie Til Schweiger, 2raumwohnung, Heino Ferch, Max Raabe und viele andere ein.


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