Von Manuela Hans 0
Jazz-Musiker verstorben

Roger Cicero (†45): Seine größten Erfolge

Jazzsänger Roger Cicero

Roger Cicero

(© Getty Images)

Mit seiner Teilnahme am Eurovision Song Contest im Jahr 2007 begeisterte Roger Cicero das Publikum mit seiner Jazz-Musik und machte sich europaweit einen Namen. Nun ist der Musiker mit nur 45 Jahren an den Folgen eines Hirnschlags gestorben.

Roger Cicero (†45) starb am 24. März 2016 im Kreise seiner Familie an den Folgen eines Schlaganfalls. Schon im November 2015 musste er seine Konzerte absagen. Grund hierfür war ein Zusammenbruch des Sängers. Die abgesagten Konzerte wollte er ab April 2016 nachholen. Doch dazu wird es nun nicht mehr kommen. Sein Management äußerte sich nun erstmals zu dem Tod des Musikers. „Wir sind fassungslos und unendlich traurig. Unser Mitgefühl gilt in erster Linie seiner Familie“, so die Pressemitteilung.

Erst letztes Jahr brachte Roger Cicero ein Hommage-Album an Frank Sinatra heraus und spielte im Zuge dessen zahlreiche Konzerte. Sein Album „The Roger Cicero Jazz Experience“ war für den Echo 2016 nominiert. Doch auch schon in der Vergangenheit konnte Cicero große Erfolge verbuchen. Mit seinem Eurovision-Song-Contest-Lied (2007) „Frauen regier’n die Welt“ erreichte er für Deutschland den 19. Platz. Es war sein größter Hit.

2012 veröffentlichte er die Single „Für nichts auf dieser Welt“, welcher zum offiziellen DFB-Song der Fußball-Europameisterschaft wurde. Doch auch als Schauspieler war Roger Cicero erfolgreich. In dem Film „Hilde“ spielte er neben Heike Makatsch (44) den Musiker „Ricci Blum“. Für den Film „Küss den Frosch“ lieh er einer der Rollen seine Stimme.

Traurig: Diese Promis sind 2016 verstorben!