Von Nils Reschke 0
Keep on roddin‘

Rod Stewart feiert 68. Geburtstag und erwartet ein ereignisreiches Jahr

Er war immer der Mann mit der Reibeisenstimme und der Stachelfrisur – und das wird Rod Stewart auch wohl für immer bleiben. Manche Klischees haben eben nie ausgedient. Ruhiger ist es im Leben unseres Geburtstagskindes des Tages aber deswegen noch lange nicht geworden. Auch nicht mit 68 Jahren.


Rod Stewart sang einst „Forever Young“. Und der Brite mit schottischen Wurzeln scheint sich das auch zum Lebensmotto auserkoren zu haben. 2012 war eine Menge los im Leben von Rod Stewart. Einmal abgesehen von seinem steten Engagement im „Colosseum at Caesar's Palace“ in Las Vegas tourte die nimmermüde Rockröhre, die heute ihren 68. Geburtstag feiert, mal wieder durch die halbe Weltgeschichte. Australien und Neuseeland Anfang des Jahres, Mexiko und die Vereinigten Staaten im zweiten Halbjahr 2012. Am Ende des Jahres gab es dann mit „Merry Christmas, Baby“ sogar das erste Weihnachtsalbum überhaupt in „Roddies“ langjähriger Karriere. In Europa allerdings ließ sich der Musiker und einstige Frontmann der „Faces“ nur ein einziges Mal sehen 2012. Bei den Avo Sessions in Basel spielte er im November ein Doppelkonzert. Doch keine Sorge: Der Rodfather rostet nicht. Ganz im Gegenteil! Alle Fans von Rod Stewart dürfen sich ganz besonders auf 2013 freuen. Bis hierhin gratulieren wir vom Promipool recht herzlich zum 68. und sagen: Happy Birthday, Rod Stewart!

Er will es also noch einmal wissen. Rod Stewart veröffentlichte in den vergangenen Jahren eine Menge Alben. 1998 erschien allerdings mit „When We Were the New Boys“ das letzte, Stewarts 18. Studioalbum, an dem er selbst noch an Songs mitgeschrieben hatte. Anschließend veröffentlichte er fünf Mal „The Great American Songbook“, das in den Vereinigten Staaten zwar gut einschlug, in Deutschland aber eher weniger Beachtung geschenkt wurde. Mit „Still The Same… Great Rock Classics Of Our Time“ coverte Stewart eine Menge Klassiker, ebenso beim „Soulbook“, das 2009 erschien. Doch im Frühjahr ist es endlich soweit: Dann erscheint ein völlig neues Album, erstmals auch mit Stücken aus der Feder des Meisters höchst persönlich. Ein Song mit dem Titel „Beautiful Morning“ tauchte bereits im Netz auf. Bei seiner Weihnachtsshow im Stirling Castle spielte Rod Stewart außerdem erstmals „Can´t Stop Me Now“ – einen Song des neuen Albums, der durchaus Hitqualitäten aufweist. Lassen wir uns also überraschen.

Als Titel für sein neustes Album wird „Love the Life You Live“ gehandelt, was passen könnte. Denn nachdem Rod Stewart im Frühjahr 2013 sein neustes Studioalbum veröffentlicht hat, geht er auch schon wieder auf Tour, die den Namen „Live the Life“ trägt. Zunächst in den USA, ehe „good old Rod“ im Sommer dann nach Europa kommt. In Großbritannien sind bereits zahlreiche Konzerte ausverkauft. Am 3. Juli 2013 gastiert Rod Stewart außerdem beim bislang einzigen für Deutschland angekündigten Konzert in der Dortmunder Westfalenhalle, wo er schon auf den Tag genau im Jahr 2010 zu Gast war. Der Mann will es also offensichtlich noch einmal wissen, nachdem er nach den wilden Rockjahren mit seiner Ehefrau Penny Lancaster endlich sein großes Glück gefunden zu haben scheint. Die beiden heiraten 2007 und haben zwei gemeinsame Söhne: Alastair und Aiden. Insgesamt kommt Papa Rod damit auf acht Kinder. Nicht schlecht, der Herr!

Als Leadsänger der Faces gelang ihm als Solokünstler mit seinem dritten Album „Every Picture Tells A Story“ 1971 der endgültige Durchbruch. Dass „Maggie May“ und auch sein drittes Album dabei Platz eins der UK- und USA-Charts stürmte, ist aber auch einem glücklichen Zufall zu verdanken, weil ein DJ irrtümlich den Song der B-Seite abspielte. „Reason To Believe“ war eigentlich zur Veröffentlichung gedacht. Einer von Rod Stewarts langjährigen Weggefährten ist Rolling Stone Ron Wood, der ihn auch bei seinen ersten Soloprojekten stets unterstützte. Noch heute tritt Ronnie Wood bei diversen Konzerten von Rod Stewart als Gaststar auf. In Deutschland schafften es vor allem „Sailing“ und „Da Ya Think I`m Sexy“ in die Top Ten. „Baby Jane“ war 1983 sein einziger Nummer-eins-Hit in Deutschland – einmal abgesehen von „All For Love“, das er 1993 gemeinsam mit Bryan Adams und Sting als Soundtrack des Films „Die drei Musketiere“ aufnahm. „Rhytm Of My Heart“ schaffte es zwei Jahre vorher auf Platz vier der deutschen Single-Charts. Und mal schauen, wo „Can´t Stop Me Now“ dann im Frühjahr landen wird.


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