Von Mark Read 0
Tennis-Freak Roberto Blanco

Roberto Blanco spricht über seine große Liebe zum Tennis

Seitdem Sabine Lisicki beim Turnier in Wimbledon einen Sensationssieg nach dem anderen landete, ist Tennis auch bei uns in Deutschland wieder stark im Kommen. Unterhaltungssänger Roberto Blanco ist bereits seit Jahrzehnten großer Fan des "weißen Sports" und sprach nun in einem Interview über seine Leidenschaft.


Was waren das für Zeiten in den 1980ern, als Boris Becker und Steffi Graf mit ihren großen Triumphen bei den Grand-Slam-Turnieren Millionen Deutsche vor den TV-Bildschirm lockten. Tennis war nach Fußball der zweite große Volkssport geworden, und seine erfolgreichen Protagonisten echte Superstars.

Nach einigen Jahren der Flaute ist Tennis nun wieder stark im Kommen. Die Erfolge von Sabine Lisicki (23) beim aktuellen Turnier in Wimbledon lösten eine neue Euphorie aus. Als erste Deutsche seit 14 Jahren steht sie im Finale des größten Turniers der Welt gegen die Französin Marion Bartoli. Und wieder fiebern alle Deutschen mit.

Roberto Blanco: In Deutschland konnte er seine Leidenschaft ausleben

Einer, der schon seit Jahrzehnten großer Tennis-Fan ist, ist Robert Blanco (76). Der Unterhaltungssänger, berühmt für Gaudi-Hits wie "Ein bisschen Spaß muss sein", sprach nun in einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" über seine Leidenschaft für den Gentleman-Sport. Schon als Student in Beirut habe ihn das Spiel fasziniert, erzählt Blanco. "Als ich in den 60er-Jahren nach Deutschland kam, konnte ich meine Leidenschaft für das Tennis richtig ausleben. Da habe ich dann auch angefangen, selbst zu spielen. Mich hat dieser weiße Sport unheimlich fasziniert, er war so elegant."

Da er ein bekannter Sänger wurde, hatte er selbst die Gelegenheit, Tennisgrößen persönlich kennenzulernen. Er zählt auf: "Roger Federer hat mich in Wimbledon in seine Loge eingeladen. Ich kenne Nadal, Boris sowieso, ach, es sind so viele. Und viele haben mich zu ihren Turnieren eingeladen." Selbstverständlich war er bei allen großen Turnieren schon mehrfach vor Ort und fieberte mit seinen persönlichen Bekannten mit.

In Wimbledon war er laut eigener Aussage das erste Mal in den frühen 1980ern, bevor Boris Becker dort mit seinem Sensationssieg 1985 zum Superstar aufstieg. Von "Bobbele" ist Blanco noch heute begeistert: "Großes Talent haben viele Spieler. Sie fangen gut an, aber plötzlich ist alles vorbei. Das A und O ist diese Kraft, diese Energie, das hatte Boris. Und ein unheimliches Charisma. Die Leute sind hingegangen oder haben den Fernseher eingeschaltet, um ihn gewinnen zu sehen. Es gab einige erstklassige Spieler, aber nicht alle hatten ein solches Charisma."

Sicherlich wird auch Roberto Blanco heute vor dem Fernseher sitzen und Sabine Lisicki die Daumen drücken, wenn sie um 15 Uhr zum Finale gegen Marion Bartoli antritt.


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