Von Stephanie Neuberger 0
In Cannes

Robert Pattinson präsentiert seinen neuen Film "Cosmopolis"

Robert Pattinson stellte gerade seinen neuen Film Cosmopolis in Cannes vor. Über den roten Teppich ging er zwar mit seinen Filmpartnern, aber seine Freundin Kristen Stewart posierte nur kurze Zeit später auch für die Fotografen. Bei der Pressekonferenz gab es allerdings nur ein Thema: "Twilight".


Robert Pattinson schaffte seinen großen Durchbruch mit "Twilight", doch mittlerweile hat der Schauspieler bewiesen, dass er auch andere Rollen verkörpern kann. Ob es ein Tierarzt im Film "Wasser für die Elefanten" an der Seite von Reese Witherspoon ist oder wie in seinem neusten Film "Cosmopolis" einen Banker. Rob spielt ständig andere Charaktere und ist dabei nicht auf einen bestimmte Typ festgelegt. Auf der Pressekonferenz in Cannes, wo Roberts Film gerade Premiere feierte, wurde der Schauspieler gefragt, ob er eine Ähnlichkeit zwischen seinem wahren Ich und seinen Rollen sehen kann. Während Robert Pattinson unsicher antwortete, dass er ein schlechter "Selbst-Analytiker" sei, griff "Cosmopolis" Regisseur David Cronenberg ein und erklärte, dass die Frage völlig bescheuert sei.

Aber auch die anderen Fragen der Journalisten gefielen dem Regisseur ganz und gar nicht. Vor allem, dass Robert Pattinson, obwohl es sich um einen anderen Film handelt, immer wieder auf "Twilight" angesprochen wird, war David unrecht. Seine Rolle als Edward Cullen verfolgt den 26-jährigen ständig. Dies enttäuscht David Cronenberg sehr, denn immerhin sollte es bei der Pressekonferenz um "Cosmopolis" gehen. "Man muss den Ballast ignorieren. Man weiß, dass es ihn gibt. Aber wir machen etwas Neues. Und man muss den Rest vergessen. Robert ist eine echte Person mit einer Geschichte und einer Vergangenheit. Die Geschichte und die Vergangenheit ist nicht Twilight. Es ist Cosmopolis. Ich denke nicht an meine anderen Filme, wenn ich diesen Film mache. Sie sind nicht relevant", sagte er und Robert Pattinson stimmte ihm zu.


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