Von Nils Reschke 0
Ehren-Doktortitel

Robert de Niro rät Absolventen: „Werdet ein Filmstar!“

Zwei Mal gewann er den Oscar. Die Liste seiner Filme ist unendlich lang. Doch öfter mal was Neues wird sich auch Robert de Niro gedacht haben, als der US-Schauspieler nun mit dem Titel des Ehrendoktors im Bundesstaat Maine ausgezeichnet wurde.


Robert de Niro ist zweifelsohne einer der begnadetsten und nebenbei auch erfolgreichsten Schauspieler unserer Zeit. Mit Preisverleihungen hat der 68-jährige Mime also durchaus Erfahrungen. Dennoch war diese Art von Ehre neu für ihn. Denn der US-amerikanische Schauspieler erhielt jetzt von der Bates Universität in Lewiston im US-Bundesstaat Maine den Titel des Ehrendoktors. Und das – man muss es sich nur einmal vorstellen – als einstiger Schulabbrecher. Denn schon mit 16 Jahren verdiente sich Robert de Niro als Jungspund seine ersten Gagen bei einem Tournee-Theater.

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Tausende Studenten waren also gekommen, um ihren neuen Ehrendoktor sprechen zu hören. Und Robert de Niro zauberte dann auch gleich einen Tipp aus dem Doktorhut, der den Offiziellen der Universität sicherlich wenig geschmeckt haben dürfte: „Der wichtigste Ratschlag, den ihr heute bekommt: werdet ein Filmstar“, grinste de Niro unter dem Applaus der Absolventen. Doch der 68-Jährige konnte auch ernster, sagte deswegen: „Habt keine Angst davor, Dinge auszuprobieren. Habt keine Angst davor, auch mal zu versagen“, riet de Niro den Studenten und ergänzte: „Mein Motto: Wenn man es nicht versucht, dann findet man nichts heraus.“

Probiert hat Robert de Niro in seiner langen Karriere viel, herausgefunden hat der Schauspieler dabei vor allem, dass das Schauspiel sein Talent ist, mit dem er es weit bringen würde. 1974 bekam er den Academy Award als Bester Nebendarsteller in „Der Pate II“. 1981 dann gab es noch den Oscar für „Wie ein wilder Stier“. Zu weiteren bekannten Filmen mit dem US-Schauspieler zählen darüber hinaus „Taxi Driver“ aus dem Jahr 1976 und „Es war einmal in Amerika“ aus dem Jahr 1984. Dass Robert de Niro aber auch im komischen Fach durchaus zu überzeugen weiß, bewies er 2000 in „Meine Braut, ihr Vater und ich“ und zwei weiteren Fortsetzungen der US-Komödie.


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