Von Mark Read 0

Robbie Williams: Schimpfwörter - na und?


Robbie Williams ist sicherlich ein glücklicher Mensch. Nicht nur läuft im Privatleben des frisch verheirateten Popstars alles rund, auch seine Comebacktour mit den Kollegen von Take That war ein voller Erfolg. Unter anderem spielte die Band kürzlich acht Abende in Folge im ausverkauften Wembley-Stadion! Das hatte zuvor noch niemand geschafft. Trotzdem musste Robbie erhebliche Kritik einstecken - Schuld ist seine Vorliebe für Kraftausdrücke.

Auf Take-That-Konzerte kommen naturgemäß viele Familien mit Kindern, und die waren sicher schockiert, als der Sänger sich am vergangenen Dienstag folgendermaßen auf der Bühne vorstellte: "Mein Name ist Robbie f****** Williams!!". Und dabei blieb es nicht. Kein Wunder, dass es nach dem Gig Kritik hagelte. Doch die konterte Williams beim Wembley-Konzert am Freitag ganz gekonnt: "Ich muss mich für das Gefluche wirklich entschuldigen. Es gibt da eine Nummer, bei der Sie sich beschweren können. Sie ist 0 800 f*** dich!" Na gut.

Kein Wunder, dass der Sturm der Entrüstung nicht gerade kleiner wurde. Doch Robbie sieht keinen Grund, warum er sich für seine Ausdrucksweise rechtfertigen müsste. Gegenüber der "Sun" führte der 37 Jahre alte Popstar seine vorliebe für deftige Ausdrücke auf seine Kindheit zurück. "Die ersten drei Jahre meines Lebens wuchs ich in einem Pub auf. Eines meiner ersten Worte war 'F***' und einer meiner ersten ganzen Sätze: 'Gib mir einen verdammten Harvey Wallbanger, bitte!'" Natürlich fügte der Schelm noch hinzu: "Den bekam ich aber nicht."

Auf die Frage, ob er seine eigenen Kinder, die er mit Frau Ayda eines Tages haben könnte, auch so erziehen würde, witzelte er: "Ich frage mich, was mir durch den Kopf geht wenn meine Kleinen mich fragen, ob sie 'Dora the f****** Explorer' anschauen dürfen, und Ayda mich kopfschüttelnd ansieht?" Eine schöne Vorstellung, ohne Frage. Robbie ist auf der Bühne offenbar wirklich einfach nur er selbst, und seien wir ehrlich: Das ist auch gut so. Also beim nächsten Take-That-Konzert einfach den Kleinen bei den Ansagen die Ohren zuhalten und lieber die Musik genießen.


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