Von Nils Reschke 0
Gastauftritt bei Coldplay

Rihanna „verzwitschert“ sich: Chaos auf dem Pariser Nordbahnhof

Als prominente Künstlerin, erst recht vom Format einer Rihanna, sollte man sich eben zwei Mal überlegen, welche Fotos man im Internet veröffentlicht und was für eine Auswirkung das haben könnte. Rihanna hingegen scheint die Sozialen Netzwerke im Web ein wenig unterschätzt zu haben und verursachte so unfreiwillig ein großes Chaos.


Die britische Band „Coldplay“ gastierte an diesem Wochenende im Rahmen ihrer großen Tournee in Paris. Das ist bis hierhin keine außergewöhnlich Meldung. Interessanter ist da schon, dass US-Sängerin Rihanna sich auf diesem Gig die Ehre gab, um mit den Briten den Song „Princess Of China“ aus dem aktuellen Coldplay-Album „Mylo Xyloto“ zu performen. Doch Rihanna hatte die Rechnung ohne das Social Network gemacht. Weil sich die Sängerin „verzwitscherte“, löste das am Nordbahnhof von Paris großes Chaos aus.

Was war eigentlich passiert? Auf Twitter hatte Rihanna ein Bild veröffentlicht. Darauf zu sehen: Die Anzeigetafel mit der Abfahrtszeit ihres Zuges nach Paris. Und schon war sie enttarnt. Wer eins und eins zusammenzählen konnte, der wusste: Rihanna fährt zum Coldplay-Konzert. Wann sie in der „Stadt der Liebe“ demzufolge ankommen würde, war jetzt nur noch ein Leichtes herauszufinden. Und so kam, was kommen musste: der Sturm auf den Pariser Nordbahnhof, den Hunderte von Fans in einen Ausnahmezustand versetzten. Nur unter enormen Aufgebot an Sicherheitskräften und Bodyguards konnte sich Rihanna den Weg heraus aus dem Getümmel bahnen.

Der Pop-Prinzessin gefiel das alles überhaupt nicht – und das ließ sie auch die Netzgemeinde wissen. Auf Twitter folgten wüsten Beschimpfungen: „Die Franzosen sind verdammt durchgeknallt“ und „Ich habe mich gerade aus dem Scheiß-Bahnhof heraus kämpfen müssen“ twitterte sie vom Chaos in Paris, das sie eigentlich ja selbst ausgelöst hatte. „Wenn ihr mich schubst, dann werdet ihr verdammt nochmal zurückgeschubst“, empörte sich Rihanna über den Sturm auf den Pariser Nordbahnhof. Am Abend war das alles aber wieder vergessen, als 80.000 Zuschauer beim Coldplay-Konzert auch Rihanna bei ihrem Gastauftritt zujubelten.


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