Von Stephanie Neuberger 0
Werbejob geplatzt?

Rihanna und Nivea: Kein Dreamteam

Rihanna war ganz offensichtlich nur eine kurze Zeit das berühmte Werbegesicht von Nivea. Der neue Vorstand, allen voran der neue Konzernchef, können der Sängerin nicht viel abgewinnen. Beim Unternehmen wird sich zukünftig einiges ändern.


Als Nivea 100 Jahre erfolgreichen Bestand feierte, suchten sich die Verantwortlichen Rihanna als Werbeträgerin aus. Die Musikerin, damals rothaarig, lächelte und strahlte Natürlichkeit auf dem Foto aus. Ihr Song "California King Bed" unterlegte die Fernsehwerbung für Nivea musikalisch. Es sollte die Wirkung der Marke für samtweiche Haut unterstreichen. Doch was dem einen gefällt, ist offenbar dem anderen ein Dorn im Auge.

Innerhalb eines Jahres kann sich viel verändern. Auch bei einem Traditionsunternehmen wie Nivea. Mit Stefan Heidenreich als neuer Konzernchef weht jetzt ein anderer Wind. Die Popdiva passt allem Anschein nach nicht mehr in das neue Konzept der Marke. In seiner Telefonkonferenz macht der neue Chef deutlich, wie wenig er von der Entscheidung seines Vorgängers und von der Sängerin hält. "Rihanna ist ein No Go", so die klare Stellung zur Musikerin laut Berichten bei Spiegel Online und "Welt".  „Ich verstehe nicht, wie man den Markenkern von Nivea mit Rihanna in Verbindung bringen kann“, sagte er weiter.

Die Sängerin wurde unlängst immer wieder beim heftigen Feiern und Alkoholkonsum gesehen. Offenbar ein Image, mit dem Nivea nicht in Verbindung gebracht werden möchte. Ob der Werbevertrag mit Rihanna gekündigt wurde, äußerte der Konzernchef nicht direkt. Aber seine Worte legen die Annahme nahe, dass die Zusammenarbeit mit der 24-jährigen beendet ist. Die Sängerin reagierte auf die Worte von Stefan Heidenreich auf ihre Weise. Via Twitter postete sie ein Bild vom Nivea-Chef mit den Worten: "Kein Titel notwendig."


Teilen:
Geh auf die Seite von: