Von Mark Read 0

Rihanna: Fotograf verklagt sie wegen "S&M"-Video


Das Video zu der Single "S&M" von Rihanna stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Denn aufgrund des Inhaltes wurde es in vielen Ländern erst gar nicht gezeigt, sondern vielmehr verboten. Die Bilder seien zu sexuell und anstößig so die Begründung für das Verbot. Doch nun wird es noch schlimmer. Denn angeblich ist das Konzept des Musikvideos geklaut. Gleich zwei Fotografen verklagen nun die Plattenfirma von Rihanna wegen Plagiats. Bereits am 10. August muss sich die Plattenfirma vor Gericht verantworten.

Rihanna hat sich zu diesem Vorwurf bisher nicht geäußert, allerdings dürfte ihr die Entwicklung nicht gefallen. Angeblich seien die Ideen und das Konzept des Videos zu "S&M" von einigen Bildern abgekupfert. Der Fotograf David LaChapelle reichte Klage ein, da er sein Foto "Striped Face" im Musikclip der Sängerin wiedererkennen konnte. Angeblich sei vom Thema über die Lichteffekte bis hin zu den Requisiten alles vom Fotografen geklaut. Dies behauptet zumindest der Starfotograf. Dieser erklärte laut MTV, dass es kein persönlicher Feldzug gegen die Sängerin sei, sondern etwas rein geschäftliches.

"Ich mag RiRi. Das hier ist nichts Persönliches, sondern einfach eine Geschäftssache. Normalerweise bezahlen Musiker dafür, Musik oder die Beats eines anderen zu benutzen und es sollte sich nicht anders verhalten, wenn die Bilder eines Künstlers genutzt werden." Ob Rihanna die Klage ebenfalls nicht persönlich nimmt, ist ungewiss. Allerdings ist David LaChapelle nicht der einzige Fotograf, der sein Werk im Video abgekupfert sieht. Phillip Paulus bezichtigt die Sängerin ebenfalls des Plagiats. Angeblich stamme die Szene, in der Rihanna mit Klebeband hinter einer Klarsichtfolie geklebt ist, von einem seiner Fotos.

Was an den Vorwürfen des Plagiats dran ist, muss nun ein Gericht klären. Zum Skandal hat sich Rihanna bisher nicht geäußert.


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