Von Nils Reschke 0
Fummeln mit Prinz Poldi

Rene Adler sorgt für einen Lacher, Max Kruse überzeugt beim Debüt

Max Kruse war einer der Gewinner beim 4:2-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador. Dass es sein Debüt war, davon war wenig zu merken.


Es mag sein, dass der Bundestrainer nicht alles richtig gemacht hat in den Jahren seiner Amtszeit. Aber wenn das Länderspiel gegen die USA am kommenden Sonntag ähnlich läuft wie der 4:2-Sieg gegen Ecuador, dann zählt diese Länderspielreise gewiss nicht dazu – trotz aller Kritik im Vorfeld: „Solche Spiele sind super gut für die jungen Spieler, um Erfahrungen zu sammeln. Das ist das, was bei mir hängenbleibt“, meinte Joachim Löw nach dem Schlusspfiff. Und er machte einen sehr zufriedenen Eindruck.

Einer dieser jungen Spieler hieß Max Kruse. Weil weder Miroslav Klose noch Mario Gomez zur Verfügung standen und Lukas Podolski im zentralen Mittelfeld ran sollte, kam der Freiburger, der im Sommer nach Mönchengladbach wechselte zu seinem Debüt – und erledigte seinen Auftrag absolut vorbildlich. Das Highlight: seine Vorarbeit zum 3:0. „Ich bin froh, dass ich mein erstes Spiel von Anfang an machen durfte. Ich war natürlich ein bisschen nervös. Aber es hat richtig gut geklappt“, sagte der Debütant später. „In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr so aktiv, das war auch dem Klima geschuldet. Aber ich bin mit dem Länderspiel zufrieden.“

Rene Adler und die Fummelei

Für einen Lacher sorgte nach dem Abpfiff DFB-Torhüter Rene Adler: „Der Trainer hat uns gesagt, dass sie vorne und hinten viel fummeln. Der Poldi hat offenbar gut zugehört“, spielte er auf das Blitztor zum 1:0 an, als Podolski energisch störte und Ecuador so das Leder vertändelte. Geärgert hatte ihn nur das Gegentor zum 2:4 nach einem Freistoß: „Da brauche ich auch keine Mauer stellen, wenn sie so auseinandergeht“, grinste Adler. „Aber das sind Kleinigkeiten. Wir haben eine richtig starke erste Halbzeit gezeigt, aber mussten dann dem hohen Anfangstempo Tribut zollen.“


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