Von Sabine Podeszwa 1
Musikkolumne

Red Hot Chili Peppers in Berlin

Die Knochen schmerzen noch ein wenig vom Mittanzen, doch abgesehen davon ist unsere Musikexpertin Sabine unversehrt vom Konzert der Red Hot Chili Peppers in Berlin zurückgekehrt. In ihrer neuen Kolumne fasst sie das Konzert der Kult-Rocker für euch zusammen.


Sonntagabend traten die Red Hot Chili Peppers im Rahmen ihrer “I’m with you”-Tour in Berlin auf. Promipool stand auf der Gästeliste, um exklusiv für Euch davon zu berichten. Und eins kann ich schon mal vorwegnehmen: Tolles Konzert und eine grandiose Stimmung im Publikum!

Gegen halb zehn kamen Anthony Kiedis, Michael „Flea“ Balzary, Chad Smith und der neue Gitarrist Josh Klinghoffer auf die Bühne und heizten den Fans in der O2-World-Arena direkt mit ihrer aktuellen Single „Monarchy of Roses“ ein. Es folgte ein Song-Repertoire aus fast 30 Jahren Chili Peppers-Geschichte, gemischt mit den besten Songs des neuen Albums „I’m with you“. Klassiker wie „Can’t Stop“, „Dani California“ und „Under the bridge“ wechselten sich ab mit neuen Hits wie zum Beispiel „The Adventures of Rain Dance Maggie“ und „Ethiopia“. Im Großen und Ganzen eine perfekte Mischung. Der Meinung war auch das altersmäßig bunt gemischte Publikum, das sämtliche Songs perfekt mitsingen konnte.  Wenn Flea zudem unter vollem Einsatz seines Körpers Bass spielt und Kiedis mit seinem charakteristischen Tanzstil zuckend über die Bühne hüpft, hält es auch die letzten Leute nicht mehr auf ihren Sitzen. Zwischenzeitlich lief Flea sogar im Handstand über die Bühne und auch der neue Gitarrist Josh Klinghoffer scheint sich gut eingelebt zu haben und gibt 100 %.

Auf der Bühne gab es acht vollbewegliche Leinwände, die den Zuschauern in den hinteren Reihen einen guten Blick ermöglichten. Zwischendurch teilten diese sich in Lichtschranken auf und erhellten die Bühne mal Orange, mal Blau, mal Rot, mal Gelb.

Als Zugabe gab es den Party-Kracher „Factory of Faith“ vom neuen Album und das obligatorische „Give it away“, das auf keinem Konzert der Chili Peppers fehlen darf. Zum Abschluss machte Flea eine rührende Liebeserklärung an Berlin und an die Fans und erhält dafür von mir ein: Daumen hoch! Chad Smith, der Drummer, warf zudem traditionsgemäß seine Drumsticks ins Publikum und machte damit ein paar glücklichen Fans eine Freude.

Eine gute Show, die man sich unbedingt ansehen sollte. Zudem sei noch zu sagen, dass auf jedem Konzert eine andere Auswahl an Songs gespielt wird, so dass  wirklich jede Show einzigartig ist. Das bestätigt auch wieder, dass die Chili Peppers eine hervorragende Live-Band sind. Musik vom Fließband gibt’s woanders!


Teilen:
Geh auf die Seite von: