Von Mark Read 0

Rebecca Black: Anonyme Todesdrohungen gegen das Internet-Sternchen


Dass die Internet-Sensation Rebecca Black und ihr unschuldiges Liedchen "Friday" nicht nur auf Gegenliebe stoßen, ist ja bekannt. Doch einige anonyme Internet-User, denen das phänomenal erfolgreiche Video der 13-jährigen Schülerin ein Dorn im Auge war, sind eindeutig zu weit gegangen. Wie die Polizei mitteilte, gab es im März Todesdrohungen gegen Rebecca Black!

Mittlerweile hat das Video zu "Friday" auf YouTube über 110 Millionen Klicks abgeräumt und ist trotz teils vernichtender Kritiken auf dem Weg, eines der erfolgreichsten Internetvideos aller Zeiten zu werden. Doch genau das scheint einige Unverbesserliche auf extrem dumme Gedanken gebracht zu haben.

Wie die Polizeisprecher aus Blacks amerikanischer Heimatstadt Anaheim mitteilte, habe es im März Todesdrohungen gegen die 13-Jährige gegeben. "Im Kern ging es bei den Drohungen darum, dass ihre Musik aus dem Internet verschwindet, sonst würde sie sterben", sagte Rick Martinez gegenüber billboard.com. "Wir können nicht sagen, wie ernst diese Drohungen gemeint waren, aber wir nehmen sie nicht auf die leichte Schulter."

Die anonymen Botschaften gingen bei Blacks in Los Angeles ansässigem Management ein. Seitdem hat die Polizei laut Martinez "ein besonders wachsames Auge" auf die Schülerin geworfen, die bis Februar noch völlig unbekannt war und dann über Nacht zum Internet-Star wurde.

Dass "Friday", ein Liedchen mit einem unschuldigen bis dümmlichen Text über die Wochenendplanungen eines Schulmädchens, derart erfolgreich werden würde, konnte natürlich niemand voraussehen. Rebecca Black durfte mittlerweile schon im amerikanischen Fernsehen auftreten und hat es in ihrem Heimatland sowie in Kanada, Australien und Großbritannien in die Charts geschafft.

Dass einige das nicht gut finden, ist in gewisser Weise verständlich. Doch dass sie deswegen einer unschuldigen Teenagerin nach dem Leben trachten, geht zu weit und ist in keinster Weise zu tolerieren. Deshalb wünschen wir Rebecca Black, dass sie ihren Weg unbeeindruckt von anonymen Anfeindungen weitergeht. Gerne auch mit einem etwas weniger nervigen Lied.


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