Von Ronny Krause 0

Prozess Michael Jackson: Suche nach Jury bereitet Probleme


Im Prozess gegen Dr. Conrad Murray, wegen des Todes von Michael Jackson, gibt es Probleme bezüglich der Juroren. Im Gerichtsverfahren gegen den angeklagten Leibarzt des King of Pop hat das Gericht in L. A. gravierende Schwierigkeiten ausreichende Juroren zu finden. Die Probleme liegen darin, genügend Geschworene für den aufreibenden Prozess zu verpflichten. Bei der zweitägigen Vorauswahl haben ca. 200 der eingeladenen Bürger dem Gericht glaubhaft gemacht, dass ihre Teilnahme als Jurymitglied an dem Prozess um den Tod von Michael Jackson, für sie mit unzumutbaren finanziellen Einbußen belegt wäre. So ließ Richter Michael Pastor zu den diesbezüglichen Problemen verlauten.

Vorab gab es schon einen Auswahlprozess. Dabei kamen nur 147 Bürger als Kandidaten in die engere Auswahl der Jury. Die infrage kommenden Bürger mussten laut Richter Michael Pastor einen 27-seitigen Fragebogen ausfüllen. Die 125 Fragen sollten vorab zur Klärung dienen, ob die Bürger in der Lage seien, unvoreingenommen über die Rolle von Dr. Cornrad Murrays zum Tod Jacksons zu befinden. Die dafür in Frage kommenden Bürger sollen aber nicht ausreichend gewesen sein. Richter Pastor setzte nun einen zweiten Termin für eine erneute Vorauswahl an. Der Termin findet am 7. April 2011 statt. Für den Prozess um den Tod Michael Jacksons werden zwölf Geschworene und ihre sechs Stellvertreter gesucht.

Der Sänger, Tänzer und Superstar Michael Jackson war im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren gestorben, Der plötzliche Tod Jacksons löste weltweit größte Bestürzung aus.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der ehemalige Leibarzt Dr. Conrad Murray seinem unter Schlafstörungen leidenden Patienten kurz vor dessen Tod das Narkosemittel Propofol verabreicht habe. Das Narkosemittel Propofol ist jedoch nur für Operationen in Krankenhäusern geeignet. Gleich nach Verabreichung des Narkosemittels habe Dr. Murray seinen Patienten allein gelassen.

Der vor Gericht angeklagte Murray wies den Vorwurf der fahrlässigen Tötung zurück. Bei einer Verurteilung droht Dr. Murray eine Haftstrafe bis zu vier Jahren.


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