Von Nils Reschke 0
Promiboxen

Promi-Boxen: Jay Khan fertigt Martin Kesici ab und erntet trotzdem Pfiffe

Er stieg auf den Punkt fit und top vorbereitet in den Ring. Aber die Herzen des Publikums konnte Jay Khan nicht gewinnen. Ein Mal ging Martin Kesici auf die Bretter, wurde angezählt. Aber der Rocker mit dem Kämpferherz blieb eisern und ließ sich nicht ausknocken.

Martin Kesici Castingshow

Martin Kesici schrieb ein Buch über Castingshows

(© Getty Images)

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Es ist zurück – das große Promiboxen, das dieses Mal von ProSieben übertragen wurde. Im ersten Kampf wartete sogleich ein echter „Leckerbissen“ zwischen zwei Teilnehmern aus dem Dschungelcamp. Martin Kesici traf auf Jay Khan, der am Samstagabend, als er in den Ring stieg, auch noch Geburtstag feierte. Doch die Sympathien – das wurde schnell deutlich – gehörten eindeutig dem Rocker mit dem Teufelsbart, während Khan schon beim Einlaufen mit einem gellenden Pfeifkonzert vom Publikum begrüßt wurde. Michael Buffer rief schließlich aus, worauf alle gewartet hatten: „Let's get ready to rumble“. Ring frei für den ersten Kampf.

Doch Sympathie hin, Pfeifkonzert her: Jay Khan wollte es an seinem Ehrentag offensichtlich wissen. Khan feuerte immer wieder Schläge auf Kesici ab, die Wirkung zeigten. In der zweiten Runde ging der Sänger dann das erste Mal zu Boden und wurde angezählt. Ein zweites Mal schritt der Ringrichter auch in der dritten Runde ein, etwas zu früh kam da das Anzählen für den Rocker. Doch Martin Kesici wehrte sich nach besten Kräften, rettete sich in Runde vier, die er ebenfalls überstand. Was Jay Khan auch probierte, es gelang ihm nicht, dem Kämpferherz Kesici noch einmal auf die Bretter zu schicken.

Am Sieg von Jay Khan änderte das aber nichts. Der Sieger der Herzen blieb aber Martin Kesici, der sich sogar ein Lob vom Champion einhandelte: „Dass Martin das mit fast 40 Jahren durchsteht, wo er doch raucht wie ein Schlot, gebührt ehrlichen Respekt“, gratulierte Jay Khan auch dem Verlierer. Und der schwor sogleich dem Publikum: „Ich werde weiter trainieren. Ab sofort zwei Mal die Woche“, versprach Kesici, dessen Freundin es auf dem Punkt brachte: „Jay hat zwar den Boxkampf gewonnen, aber die Sympathien gehörten Martin.“


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