Von Mark Read 0
Der Prinz und Ashley Cole

Prinz William zeigt Humor: "Ich bin der Chef der Deppen"

Prinz William besuchte gemeinsam mit Gattin Kate des neue Trainingszentrum der englischen Nationalmannschaft. Dort ließ es sich der Enkel der Queen nicht nehmen, den Skandal-Profi Ashley Cole mit witzigen Bemerkungen aus der Fassung zu bringen.


Seit 2006 ist Prinz William Ehrenpräsident des englischen Fußballverbandes FA (Football Association). Er hat den Job von seinem Onkel Prinz Andrew übernommen und kann so seine Sportbegeisterung mit einem wichtigen offiziellen Amt verbinden. Als Vorsitzender des einflussreichen Verbandes ließ es sich Prinz William nicht nehmen, gemeinsam mit seiner Frau Catherine (Kate Middleton) das neue hochmoderne Trainingszentrum der englischen Nationalmannschaft zu besuchen.

Dabei traf das royale Paar selbstverständlich auch das englische Nationalteam, das sich momentan auf das WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino (Freitag) vorbereitet. Im Gespräch mit dem Skandal-Profi Ashley Cole stellte William dabei seinen berüchtigten Humor unter Beweis. Cole sorgte zuletzt für einigen Wirbel im Vereinigten Königreich. Weil Englands einstiger Nationalelf-Kapitän John Terry wegen angeblicher rassistischer Beleidigung gegen seinen Gegenspieler Anton Ferdinand für vier Spiele gesperrt und zu einer horrenden Geldstrafe verurteilt wurde, beleidigte Cole über seinen Twitter-Account den englischen Fußballverband als "einen Haufen Deppen" ("a bunch of twats").

Seitdem wird in England darüber debattiert, ob man Cole überhaupt weiterhin für die Nationalelf spielen lassen soll. Der englische Fußballverband hat den Chelsea-Verteidiger für die anstehenden Qualifikationsspiele nominiert, und so kam Prinz William in den Genuss, sich ihm mit den Worten: "Hallo, ich der Präsident der Deppen" vorzustellen. Weiterhin witzelte der Enkel der Queen: "Wenn du weiter so ein böser Junge bist, schalten wir deinen Twitter-Account ab."

Da zeigte sich selbst ein abgekochter Profi wie Ashley Cole überrascht und musste herzhaft lachen. Wenn es überhaupt ein Eis gab, so war es spätestens jetzt gebrochen.

So konnten sich alle Anwesenden inklusive Kate wieder auf das Wesentliche konzentrieren: Die Einweihung des neuen, 130 Millionen Euro Trainingszentrums der Nationalmannschaft.


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