Von Mark Read 0
Er ist jetzt weit weg

Prinz William tritt seinen Dienst auf den Falkland-Inseln an

Prinz William ist am anderen Ende der Welt eingetroffen. Sechs Wochen lang wird der Sohn von Prinz Charles seinen Militärdienst auf den Falkland-Inseln ableisten. Obwohl der Einsatz seit Monaten feststand, sorgt Williams Versetzung für erneute Verstimmung zwischen Großbritannien und Argentinien.


Sechs Wochen lang muss Prinz William die Heimat und seine Ehefrau Catherine (Kate Middleton) zurücklassen. Er ist weit, weit weg, am anderen Ende der Welt. Die Falkland-Inseln, 400 Kilometer vor der Küste Argentiniens gelegen, zählen zu den letzten verbliebenen englischen Kolonien. Seit Jahrhunderten streiten sich Briten und Argentinier um den Anspruch auf die Inseln. In Williams Geburtsjahr 1982 kam es sogar zu einem Krieg um das kleine Archipel, der sich über mehrere Wochen hinzog und fast 1000 Todesopfer forderte.

Nun jährt sich der Falkland-Krieg zum 30. Mal - und es ist sicher kein Zufall, dass Prinz William ausgerechnet jetzt seinen Dienst auf den Inseln ableistet. Argentinien fühlt sich provoziert, auch weil Großbritannien seinen Prinzen natürlich nicht ohne militärischen Schutz ans andere Ende der Welt schickt. Ein Kriegsschiff mit knapp 200 Soldaten begleitet die Nummer zwei der englischen Thronfolge.

Bleibt zu hoffen, dass William in Ruhe seinen Pflichten auf den Falkland-Inseln nachkommen kann und nicht als diplomatisches Machtinstrument missbraucht wird. Der junge Mann hat mit dem früheren Krieg schließlich nichts zu tun.


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