Von Steffen Trunk 0
Ehemann der Queen

Prinz Philip: Das sind seine deutschen Wurzeln

Königin Elisabeth II und Prinz Philip zu Besuch in Frankfurt

Prinz Philip und Königin Elisabeth II. zu Besuch in Frankfurt

(© Getty Images)

Die britischen Royals haben deutsche Vorfahren, denn Prinz Philip hatte Verwandte aus Deutschland. Er stammt aus dem hessischen Landadel und brachte daher deutsches Blut mit in die britische Königsfamilie. Der Ehemann der Queen musste allerdings seinen Nachnamen ändern, um in England - nach den beiden Weltkriegen - akzeptiert zu werden.

Der Gatte von Königin Elisabeth II. (89) stammt von deutschen Königshäusern ab! Prinz Philip (94) wurde zwar in Griechenland als jüngstes Kind von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark geboren, doch sein Vater entstammt dem Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Und auch seine Mutter Prinzessin Alice hatte deutsche Wurzeln (Haus Battenberg, eine Nebenlinie des Hauses Hessen).

Prinz Philip besuchte eine deutsche Schule am Bodensee

Nach einer psychischen Erkrankung von Philips Mutter wurde er im Kindesalter nach Deutschland zu seinen Schwestern an den Bodensee geschickt. Er ging dort auf die Schloss-Salem-Schule. Nach der Machtübernahme der Nazis floh Philip nach England und Frankreich und diente in der britischen Marine.

Namensänderung wegen seiner deutschen Vorfahren

Kurz vor der Hochzeit mit Königin Elisabeth II. entschied sich Prinz Philip 1947 für die britische Staatsbürgerschaft und musste auch seinen Nachnamen ändern. Aus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg wurde der Name Mountbatten (Englisch für „Battenberg“).

Und noch heute ist der offizielle Familienname der britischen Royals Mountbatten-Windsor. Doch dieser wird kaum genutzt: Prinz William (33) führt beispielsweise den Familiennamen „Wales“.

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