Von Mark Read 0
50 Minuten Herzstillstand

Prinz Johan Friso: Gab es eine Panne bei seiner Rettung?

Mittlerweile muss die niederländische Königsfamilie mit dem Schlimmsten rechnen. Die Anzeichen mehren sich, dass der verunglückte Prinz Johan Friso nie wieder aus dem Koma erwachen wird. Offenbar gab es bei seiner Rettung auch noch eine Panne.


Über eine Woche ist es her, dass Prinz Johan Friso von Oranien-Nassau beim Skifahren im österreichischen Lech schwer verunglückte. Der 43-jährige und zweitälteste Sohn der niederländischen Königin Beatrix lag 20 Minuten lang unter einer dicken Schneelawine begraben. Sein Herz stand etwa 50 Minuten lang still und pumpte in dieser Zeit keinen Sauerstoff in das Gehirn.

Anfangs hofften die behandelnden Ärzte in der Innsbrucker Klinik noch, dass die Schneemassen sein Gehirn eingefroren hätten und es dadurch weniger Schaden erlitten hätte. Doch nun zeichnet sich ab, dass Teile von Johan Frisos Gehirn mangels Sauerstoffzufuhr abgestorben sind. Es gibt immer weniger Hoffnung, dass der zweifache Familienvater jemals wieder aus seinem Koma erwachen wird.

„Es kann derzeit nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob Prinz Friso jemals wieder das Bewusstsein erlangen wird”, erklärte Dr. Wolfgang Koller, Leiter der Innsbrucker Intensivstation. „Es ist klar, dass der Sauerstoffmangel massive Gehirnschäden bei dem Patienten verursacht hat.”

Nun gibt es zudem auch noch schlimme Gerüchte um eine Panne bei der Bergung des verunglückten Prinzen. Angeblich fiel bei den Ersthelfern, die Johan Friso aus der Lawine befreiten, der Akku des Herzdruckmassagegerätes aus. So verzögerte sich die Reanimierung um einige Minuten. Dies berichten die "Bild"-Zeitung und weitere Medienkanäle.

Das Drama um Prinz Johan Friso - es scheint leider kein gutes Ende zu nehmen. Er war ein leidenschaftlicher und sehr guter Skifahrer. Doch bei der Fahrt abseits der markierten Strecken hat er sich offenbar zuviel zugemutet, und könnte dafür nun mit seinem Leben bezahlt haben. Johan Frisos Ehefrau Mabel (40) wird die beiden gemeinsamen Kinder Luana (6) und Zaria (5) schon auf diese schlimme Wahrheit vorbereitet haben.


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